Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Autofahrer auf A3 kracht in Feuerwehrauto

Niemand verletzt

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. In der Nacht zum Mittwoch ist ein Autofahrer auf der A 3 in ein Feuerwehrauto im Einsatz gekracht. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Die Autobahn in Richtung Nürnberg war kurzzeitig komplett gesperrt.

Kurz vor Mitternacht war die Meldung eines aufgeregten Ausländers eingegangen, dass auf dem Parkplatz Sandgraben zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Rottendorf ein Reifen an einer Sattelzugmaschine brennen würde.

Die Feuerwehr wurde alarmiert und Floriansjünger aus Randersacker und Eibelstadt machten sich sofort mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zum vermeintlichen Brandort.

In Heck gekracht

Ein 27-jähriger Feuerwehrmann war mit seinem 14 Tonnen schweren Löschfahrzeug als einer der Ersten vor Ort. Da die Einfahrt verkehrsbedingt nicht möglich war, wollte er von der Ausfahrt her in den Parkplatz fahren. Dazu holte er mit seinem großen Fahrzeug auf den mittleren der drei Fahrstreifen aus.

Ein 26 Jahre alter Autofahrer aus Südosteuropa, wechselte in diesem Moment jedoch vom linken auf den mittleren Fahrstreifen und stieß in das Heck des Einsatzfahrzeugs. Alle Pkw-Insassen und der junge Feuerwehrler kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.

Stau auf der A3

Die beschädigten Fahrzeuge blockierten allerdings die Fahrbahn und der Verkehr kam zum Erliegen. Während der Unfallaufnahme durch Beamte der VPI Würzburg-Biebelried wurden die Verkehrsteilnehmer einspurig links vorbei geleitet. Rasch bildete sich ein Stau, der bis zu Rastanlage Würzburg zurück reichte.

Wie sich später herausstellte, hatte sich nur die Bremse des Lkw-Rades heiß gelaufen und etwas gequalmt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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