Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Krankentransportwagen verunglückt

Unfallzeugen gesucht

ASCHAFFENBURG. Am späten Dienstagvormittag ist ein Krankentransportwagen, der mit einem Patienten und Wegerechten auf der Fahrt ins Aschaffenburger Klinikum war, verunglückt.

Der Patient erlitt schwere Verletzungen, eine Rettungssanitäterin kam mit leichteren Blessuren davon. Der Unfalldienst der Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.

Mit Martinshorn und Blaulicht

Dem Sachstand nach war der Krankentransportwagen (KTW) kurz vor 11.30 Uhr auf dem Weg von einer Landkreisgemeinde zum Klinikum, um einen dorthin eingewiesenen Patienten einzuliefern.

Nachdem der Senior, der unter Begleitung einer Rettungssanitäterin ordnungsgemäß gesichert im Fond des Wagens untergebracht war, wohl während der Fahrt über medizinische Beschwerden klagte, setzte der Fahrer des KTW den Transport unter Einsatz von Martinshorn und Blaulicht, den sogenannten Wegerechten, fort.

Auf Gegenfahrbahn geraten

In der Ludwigsallee angekommen soll dem Sachstand nach ein entgegenkommender dunkelfarbener Pkw im Bereich einer Linkskurve auf den Fahrstreifen des KTW gekommen sein.

Diesem musste der Fahrer auf regennasser Fahrbahn nach rechts ausweichen und prallte dadurch mit dem Reifen gegen den erhöhten Bordstein. Der KTW geriet in der Folge ins Schleudern, kippte nach links um und prallte mit dem Dach gegen einen Alleebaum.

Unverzüglich waren neben einer Streife der Aschaffenburger Polizei auch der Rettungsdienst und die Aschaffenburger Feuerwehr vor Ort.

Sie konnten sowohl den unverletzten Fahrer, als auch den Senior und die Rettungsassistentin aus dem Fahrzeug befreien. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 50.000 Euro.

Zur Aufklärung des Unfallhergangs und der Unfallursache bitten die Ermittler um Hinweise von Unfallzeugen.

Wer den Unfall beobachtet hat bzw. wer Hinweise auf einen dunkelfarbenen Pkw geben kann, der dem KTW auf dessen Fahrstreifen entgegenkam, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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