Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Bordelleingang in Brand gesetzt

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Verletzter in Spezialklinik

SCHWEINFURT. Ein 34-Jähriger steht im dringenden Verdacht, am frühen Samstagmorgen einen Bordelleingang vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar.

Nachdem der Täter zunächst flüchtig war, wurde der Tatverdächtige im Rahmen der Fahndung festgenommen. Er erlitt selbst offenbar schwere Brandverletzungen und wird inzwischen in einer Spezialklinik behandelt.

Lichterloh in Brand

Gegen 02.40 Uhr war ein Zeuge in der Nähe des Bordells in der Straße „An den Schanzen“ auf einen nackten Mann mit offenbar schweren Brandverletzungen aufmerksam geworden.

Anschließend stellte der Zeuge fest, dass es im Eingangsbereich des Bordells lichterloh brannte. Passanten gelang es zunächst, das Feuer mit Wasserflaschen notdürftig abzulöschen.

Vollständig abgelöscht wurde der Brand in der Folge von Beamten der Polizeiinspektion Schweinfurt unter Einsatz eines Feuerlöschers.

Auf Flucht festgenommen

Der Tatverdächtige wurde im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung noch in der Nähe des Tatortes vorläufig festgenommen. Offenbar hatte seine Kleidung bei der Brandlegung Feuer gefangen, woraufhin sich der Mann auszog und anschließend versuchte zu flüchten.

Ein Rettungswagen brachte den 34-jährigen Schweinfurter nach einer Erstversorgung in ein Schweinfurter Krankenhaus.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Mann inzwischen mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Mehrere Tausend Euro Sachschaden

Unbeteiligte kamen bei dem Feuer glücklicherweise nicht zu Schaden.

Im Flur und im Treppenhaus des Bordells entstand ein Sachschaden, der sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mehrere tausend Euro belaufen dürfte.

Verdacht der schweren Brandstiftung

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen. Diese werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt.

Im Zuge der ersten Ermittlungen hatte sich herauskristallisiert, dass sich der 34-Jährige offenbar bereits gegen 01.30 Uhr im Bordell aufgehalten hatte und mit Prostituierten aus ungeklärter Ursache in Streit geraten war.

Dabei soll der Tatverdächtige laut Zeugenangaben einen verwirrten Eindruck gemacht haben.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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