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FHWS: HRK Audit Internationalisierung

Gefördertes Projekt

Das Untersuchungsverfahren beziehungsweise Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ ist laut Hochschulrektorenkonferenz ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt: Mit den Dienstleistungsangeboten Audit und Re-Audit biete das Projekt eine unabhängige und systematische Internationalisierungsberatung, die exakt und individuell auf das Profil der jeweiligen Hochschule abgestimmt sei. Analysiert werden die Internationalisierungsziele der Hochschule, die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung einer institutionellen Internationalisierungsstrategie sowie die Formulierung von Empfehlungen konkreter Maßnahmen in definierten Aspekten der jeweiligen Internationalisierung.

Auditierungsverfahren

Das dreitägige Audit, das vom 8. Juni bis 10. Juni durchgeführt wurde, bildete den Höhepunkt eines längeren Prozesses. Die Entscheidung zur Teilnahme an der Auditierung fiel im Sommer 2015, das Auditierungsverfahren startete ein halbes Jahr später im Dezember 2015. Eine 14-köpfige, interne Projektgruppe hatte zunächst die Aufgabe, einen Selbstbericht zu erstellen, in dem neben der Strategie und den Zielen der Internationalisierung auch eine Selbsteinschätzung auf Basis einer Stärken-Schwächen-Analyse erfolgte.

Twin-Modell

Das hochkarätig besetzte Beraterteam (Sarah Grünendahl und Gernot Schmitz von der Hochschulrektorenkonferenz mit dem Beraterteam, der Professorin Dr. Anne Klebes-Pélissier, ehemalige Vize-Präsidentin für Internationale Beziehungen an der Universität Straßburg, Professor Dr. Joachim Metzner, ehemaliger Präsident der Technischen Hochschule Köln und ehemaliger Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz sowie Peter Plenge, ehemaliger Kanzler der Universität Aalborg und der Universität Kopenhagen) begrüßte das sogenannte Twin-Modell, mit dem die FHWS – als einzige Hochschule in Deutschland – deutsche wie inhaltlich gleiche englischsprachige Bachelorstudiengänge anbietet. Sie stellten fest, dass es eine sehr offene Atmosphäre gegenüber ausländischen Studierenden und Gastdozenten gäbe, eine strukturierte Herangehensweise an das Monitoring und die Qualitätssicherung der Internationalisierung vorliege und Maßnahmen für Flüchtlinge und Migranten erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Masterbereich

In einer ersten Rückmeldung empfahl das HRK-Team unter anderem, das Studienangebot im Masterbereich noch stärker zu berücksichtigen, die Anrechnungsverfahren und Bestätigungen zu beschleunigen sowie die FHWS i-Factory und i-Media in den Bereichen Forschung und Wissenstransfer für die internationale Sichtbarkeit intensiv einzubinden.

Zukunftswerkstatt

Den Abschluss des Auditierungsprozesses bildet die sogenannte Zukunftswerkstatt, die im Herbst dieses Jahres stattfindet: Mitglieder der HRK werden gemeinsam mit Teilnehmern der FHWS die Empfehlungen und deren Realisationen diskutieren und einen konkreten Umsetzungsplan erstellen.

Wertvolle Grundlage

Präsident Professor Dr. Grebner laut Pressemitteilung: „Für unsere internationale Ausrichtung und unser Ziel, DIE Hochschule für Internationalisierung zu werden, ist der HRK-Bericht eine wertvolle Grundlage. Wir wollen mit der Qualität und unseren Angeboten Maßstäbe setzen. Darüber hinaus möchten wir die Berufsoptionen unserer Absolventen um weitere Kompetenzen und Soft Skills erweitern und noch attraktiver für Studierende und Dozenten aus dem Ausland werden. Mit den Empfehlungen des Audits haben wir konkrete Vorschläge an der Hand, wie wir diese Ziele optimal erreichen können.“

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS.

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