Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Neubau am Campus Nord

Fördereinrichtung für Lebenswissenschaften

Für rund sechs Millionen Euro entsteht auf dem Campus Nord ein Neubau für die Graduiertenschule der Lebenswissenschaften (Graduate School of Life Sciences, GSLS). Darin werden Promovierende aus Biologie, Medizin, Chemie und Pharmazie, Physik und Psychologie betreut.

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Das Gebäude misst etwa 16 auf 40 Meter, entsteht auf dem Campus Nord gleich neben der Mensateria und soll Ende 2017 fertig sein. Im Erdgeschoss befinden sich ein Empfangsbereich, ein großzügiges Foyer und ein Seminarraum mit Platz für 70 bis 100 Personen. In den Obergeschossen gibt es Büros, zwei kleinere Seminarräume, Lesebereiche sowie einen „Faculty Club“ und „Denkzellen“ für die Promovierenden.

Attraktiv & zentral

Alles in allem, so Präsident Forchel, „eine attraktive, zentrale Fördereinrichtung“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus Deutschland und anderen Ländern. Der Neubau komme zum richtigen Zeitpunkt – denn die GSLS erwarte weiter steigende Zahlen von Promovierenden und einen hohen Raumbedarf.

Fächerübergreifende Vernetzung

Die Graduiertenschule für Lebenswissenschaften der Universität Würzburg wird seit 2006 in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Bislang sind an die 16 Millionen Euro staatliche Fördermittel in die GSLS geflossen – hauptsächlich in Stipendien für herausragende Promovierende. 2012 wurde die Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative sehr positiv begutachtet. Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst beschloss daraufhin den Neubau eines zentralen Gebäudes. Es soll der fächerübergreifenden Vernetzung und als Begegnungsstätte dienen.

Erster Spatenstich

Für den Neubau wurde am 13. Juni 2016 der symbolische erste Spatenstich gesetzt. Universitätspräsident Alfred Forchel und die Direktorin der Graduiertenschule, Caroline Kisker, dankten in ihren Ansprachen allen Beteiligten und besonders dem Ministerium für die ideelle und finanzielle Unterstützung des Projekts.

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„Rund sechs Millionen Euro sind für das Gebäude mit einer Hauptnutzfläche von gut 1.000 Quadratmetern veranschlagt, und wir wissen es sehr zu schätzen, dass diese bedeutende Finanzierung bewilligt wurde“, so Präsident Forchel. Minister Ludwig Spaenle bezeichnete in seinem Grußwort die Graduate School als „starkes Zeichen für Ihr Profil als Volluniversität“.

Hohe Internationalität

Seit 2007 wurden in der GSLS mehr als 300 Promotionsverfahren abgeschlossen. Aktuell zählt die Graduate School rund 420 Doktoranden aus den Naturwissenschaften und 90 aus der Medizin. Über ein Drittel davon kommt aus dem Ausland – die hohe Internationalität war von Anfang an ein besonderes Merkmal der GSLS.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

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