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Brückenunglück an A7: Neue Erkenntnisse

Neue Erkenntnisse zur Gesamtzahl der Verletzten

WERNECK OT SCHRAUDENBACH, LKR. SCHWEINFURT. Nach dem schweren Unfall im Bereich der Talbrücke Schraudenbach gibt es inzwischen aktuelle Erkenntnisse hinsichtlich der Gesamtzahl der Personen, die bei dem Unglück zu Schaden gekommen sind. Ein Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zudem wurden dem Sachstand nach 14 weitere Bauarbeiter und eine unbeteiligte Person zum Teil schwer verletzt.

38-Jähriger verstorben

Nach den aktuellen Erkenntnissen handelt es sich bei dem verstorbenen Bauarbeiter um einen 38-jährigen Kroaten. Elf seiner Kollegen wurden schwer, zum Teil auch lebensbedrohlich, verletzt. Drei weitere Arbeiter kamen offenbar mit leichteren Verletzungen davon.

Ein Schaulustiger, der mit einem Kraftrad in unwegsamem Gelände nahe der Autobahnbrücke offensichtlich auf dem Weg zu einem geeigneten „Aussichtspunkt“ war, zog sich eine Beinverletzung zu.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen. Diese werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. Auf deren Anordnung wurde bereits am Mittwoch auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

ACHTUNG:

Die Kreisstraße SW 12 ist zwischen Zeuzleben und Schraudenbach (Landkreis Schweinfurt) wegen des Unglücks am 15.06.2016 bei der Talbrücke Schraudenbach für den allgemeinen Verkehr bis auf Weiteres komplett gesperrt. Die Vollsperrung wird in den nächsten Wochen andauern. Die Umleitung ist über Werneck und Stettbach ausgeschildert.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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