Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Auffahrunfall mit zwei 40-Tonnern auf A3

Ein Fahrer eingeklemmt

WERTHEIM, MAIN-TAUBER-KREIS. Am Dienstagabend ist ein Lasterfahrer auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Wertheim/Lengfurt am Stauende heftig aufgefahren. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt war für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 37.000 Euro.

Kurz vor 20:00 Uhr hatte ein 32-jähriger Lkw-Fahrer aus Ungarn zu spät erkannt, dass die Lkw-Kolonne vor ihm im Baustellenbereich zum Stehen gekommen war. Etwa vier Kilometer vor Wertheim prallte er deshalb auf den Sattelzug eines 37-jährigen Landsmannes und wurde im Führerhaus seiner Sattelzugmaschine eingeklemmt.

Obwohl er sich ein Bein gebrochen hatte, konnte sich der schwer verletzte Mann selbst befreien. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Der andere Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Zwei Stunden komplett gesperrt

Die Sattelzüge blockierten dann beide Fahrstreifen. Der vordere Laster war fahrbereit geblieben, der zweite musste abgeschleppt werden.

Während der Bergung sperrten Polizeibeamte die Autobahn in Richtung Frankfurt komplett ab. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Helmstadt mit Unterstützung durch die Autobahnmeisterei Kist abgeleitet.

Pit Bull im Lkw

Der verletzte Brummifahrer hatte einen nicht ungefährlichen Hund dabei. Um den vierbeinigen Begleiter, der nicht verletzt worden war, kümmerte sich ein Hundeführer der Polizei und brachte den Pit Bull vorübergehend in einem Tierheim unter.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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