Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Seniorin kracht ungebremst in Stauende auf A 3

Zwei Verletzte

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Am Donnerstagnachmittag hat eine ältere Autofahrerin auf der A 3 kurz vor der Anschlussstelle Randersacker das Ende eines Staus zu spät erkannt.

Mit Wucht prallte sie auf einen stehenden Klein-Lkw und schob diesen noch auf einen Sattelzug auf. Die Frau wurde mittelschwer, der Kleinlaster-Fahrer leicht verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 8.000 Euro.

Stauende zu spät erkannt

Gegen 13:30 war eine 76-jährige Frau aus Baden-Württemberg mit einem Kleinwagen in Richtung Frankfurt unterwegs. Vor dem Baustellenbereich bei Würzburg hatte sich der Verkehr verlangsamt und die Lasterfahrer am Stauende mussten auf dem rechten Fahrstreifen anhalten.

Die Seniorin erkannte dies offensichtlich nicht rechtzeitig und krachte nahezu ungebremst auf den VW Crafter eines 39-jährigen Mannes aus dem Raum Schweinfurt.

Der Anstoß war so heftig, dass der beladene 3,5-Tonner etwa vier Meter nach vorn katapultiert wurde und auf den davor stehenden 40-Tonner eines 46 Jahre alten Kraftfahrers aus Baden-Württemberg stieß. Zwei der drei Fahrstreifen waren danach blockiert.

Der VW-Fahrer erlitt leichte Prellungen, der andere Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Autofahrerin, deren Fahrzeug-Airbag ausgelöst worden war, hatte nach dem Aufprall Herzprobleme und wurde mit dem Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Kilometerlanger Stau

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rottendorf kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten und unterstützten die Beamten der Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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