Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zahlreiche Enkeltrickversuche: Senioren auf Zack

Senioren lassen sich nicht täuschen

WÜRZBURG UND SCHWEINFURT. Im Laufe des Dienstags ist es in Unterfranken erneut zu einer Serie von Enkeltrickversuchen gekommen. Die Seniorinnen und Senioren ließen sich jedoch nicht täuschen und die unbekannten Betrüger blieben in allen bekannt gewordenen Fällen erfolglos.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Täter auch weiterhin ihr Glück versuchen.

Acht Fälle alleine am Dienstag

Insgesamt wurden der Polizei am Dienstag acht Fälle mitgeteilt, bei denen sich unbekannte Anrufer als Verwandte der Seniorinnen und Senioren ausgaben und zum Teil hohe Geldbeträge für angeblich bevorstehende Immobilien- oder Fahrzeugkäufe forderten.

Allein in Würzburg kam es im Zeitraum zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr zu sieben derartigen Anrufen. Gegen 10.30 Uhr versuchte ein Betrüger auch bei einer Schweinfurter Seniorin sein Glück.

Betrüger erfolglos

Alle Angerufenen fielen glücklicherweise nicht auf die Betrugsmasche herein und verständigten stattdessen die Polizei. Ein finanzieller Schaden blieb den Rentnerinnen und Rentnern somit glücklicherweise erspart.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die Betrüger auch weiterhin ihr Glück versuchen.

Aus diesem Grund rät das Polizeipräsidium Unterfranken:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen.
  • Fragen Sie den Anrufer nach persönlichen oder familiären Einzelheiten, die er wissen sollte.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
  • Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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