Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Blitzeinschlag: Dachstuhl in Flammen

Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag

VOLKACH. Als gegen 17.45 Uhr im Raum Volkach mehrere Blitze einschlugen, ahnte noch niemand die Folgen des Gewitters. Per Notruf 112 meldeten Anwohner um 18.10 Uhr, dass in Eichfeld ein Dachstuhl brennen würde. Personen seien nicht im Haus.

Die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst Würzburg alarmierte darauf hin die Feuerwehren aus Eichfeld, Volkach, Laub und Stadlschwarzach mit dem Einsatzstichwort: Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag.

Offene Flammen

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, drang Rauch aus den Ziegeln, offene Flammen waren zu sehen. Mittels der Teleskoprettungsbühne wurde ein Teil der Ziegel entfernt, währenddessen gingen zwei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor. Weitere Atemschutzgeräteträger blieben in Bereitstellung.

Ein Belüfter beförderte den giftigen Brandrauch aus dem Haus. Zusätzlich wurde die Drehleiter der Feuerwehr Gerolzhofen nachalarmiert. Diese kontrollierte die andere Seite des Daches auf Glutnester. Nachdem der brennende Dämmstoff entfernt und abgelöscht war, wurde das Dach wieder eingedeckt.

Durch gezieltes Löschen konnte ein Wasserschaden vermieden werden. Das schnelle, gezielte und koordinierte Eingreifen der Rettungskräfte verhinderte ein Ausbreiten des Brandes. Personen kamen glücklicherweise nicht zu schaden.

Die Feuerwehr Eichfeld übernahm die Brandwache und kontrolliert bis in die Nacht, in regelmäßigen Abständen, das Dach mittels einer Wärmebildkamera.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Eichfeld, Laub, Stadlschwarzach und Gerolzhofen mit insgesamt 85 Einsatzkräften. Seitens des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswägen, der Einsatzleiter Rettungsdienst, sowie der Helfer vor Ort Volkach im Einsatz. Die Einsatzkräfte, insbesondere die Atemschutzgeräteträger wurden durch das BRK mit Getränken versorgt.

Zur Schadenshöhe kann zur Zeit keine Auskunft gegeben werden. Die Polizeiinspektion Kitzingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Volkach.

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