Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Erschreckend: Jugendliche trinken bis der Notarzt kommt

14-Jährige volltrunken

RAUM OCHSENFURT. Etliche betrunkene Jugendliche machten am Wochenende der Polizei zu schaffen. In Eibelstadt wurde am Samstagabend gegen 21.50 Uhr eine 14jährige aus Würzburg außerhalb des Weinfestgeländes durch den Rettungsdienst aufgegriffen und zum Sanitätszelt gebracht.

Die volltrunkene Schülerin wollte sich zunächst nicht behandeln lassen. Nach kurzer Zeit verschlechterte sich ihr Zustand, so dass ein Notarzt gerufen werden musste. Das Mädchen kam zur stationären Behandlung in die Kinderklinik der Universität Würzburg.

Über 1,6 Promille intus

Ebenfalls im Umfeld des Weinfestes wurde in der gleichen Nacht ein 17jähriger angetroffen, der gerade dabei war, sich zu übergeben. Ein Alkotest ergab um 01.00 Uhr einen Wert von über 1,6 Promille. Der junge Mann wurde zu seiner Mutter nach Randersacker gebracht.

In Intensivstation eingeliefert

Bereits gegen 23.00 Uhr wurde auf einer Parkbank neben dem Eibelstädter Skaterplatz ein 18jähriger stark angetrunken aufgefunden. Der Jugendliche war zunächst noch ansprechbar. Sein Zustand verschlechterte sich jedoch kurz darauf so stark, dass ebenfalls ärztliche Versorgung notwendig war. Der Randersackerer wurde in die Intensivstation der Uni-Klinik Würzburg eingeliefert.

Heulend auf Boden gewälzt

Am Freitagnachmittag um 16.45 Uhr wurde ein 17jähriger, der am ganzen Körper Schürfwunden von diversen Stürzen hatte, am Bahnhofsvorplatz in Ochsenfurt aufgefunden.

Der Schüler heulte und wälzte sich zunächst auf dem dem Boden. Obwohl er kaum gehen konnte, versuchte er dann, immer wieder wegzulaufen. Jede medizinische Behandlung verweigerte der Betrunkene. Sie war nach Ansicht der herbeigerufenen Sanitäter aber auch nicht zwingend erforderlich.

Ein Alkotest bei ihm ergab über zwei Promille. Der junge Mann aus dem Landkreis Würzburg wurde seinem erwachsenen Bruder übergeben.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ochsenfurt.

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