Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Regierung fördert Ausbildung im Handwerk

Überbetriebliche Ausbildung

Die Regierung von Unterfranken hat der Handwerkskammer für Unterfranken Zuschüsse in Höhe von 523.000 € für die überbetriebliche Ausbildung in der beruflichen Grundbildung (1. Ausbildungsjahr) bewilligt. Weitere Fördermittel in Höhe von 162.000 € wurden unverbindlich in Aussicht gestellt. Die Zuschüsse sind zur teilweisen Deckung der Kosten für Lehrgänge im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung von Lehrlingen bestimmt. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie bereitgestellt.

Chancengleichheit gewährleisten

Die Berufsausbildung im Handwerk ist nach dem dualen Ausbildungssystem aufgebaut, d.h. die Lehrlinge erhalten eine berufspraktische Ausbildung im Betrieb und besuchen gleichzeitig die Berufsschule, in der die fachtheoretischen Grundlagen und allgemein bildenden Fächer unterrichtet werden. Vor allem kleine und mittlere Betriebe sind im Hinblick auf den schnellen technischen und arbeitsorganisatorischen Wandel und wegen fehlender personeller oder materieller Voraussetzungen nicht immer in der Lage, die erforderlichen fachpraktischen beruflichen Fertigkeiten und Ausbildungsinhalte zu vermitteln.

Aus diesen Gründen führt das Handwerk Lehrgänge in Berufsbildungszentren der Handwerkskammer oder in Schulungsstätten der Innungen durch. Die überbetrieblichen Lehrgänge, an denen alle Auszubildenden teilnehmen müssen, sichern ein gleich bleibend hohes Niveau der Ausbildung und gewährleisten Chancengleichheit für alle Auszubildenden aus unterschiedlichen Betrieben.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.

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