Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Munitionsfund im Rangierbahnhof Würzburg

Kampfmittelräumdienst hinzugezogen

WÜRZBURG. Im Rangierbahnhof Würzburg-Zell sind Arbeiter gestern bei Gleisbauarbeiten auf diverse Granaten aus ehemaligen deutschen Militärbeständen gestoßen, die teilweise noch zündfähig waren. Die Bauarbeiten mussten sofort abgebrochen und der Kampfmittelräumdienst aus Nürnberg hinzugezogen werden. Eine konkrete Gefahr für Unbeteiligte bestand nicht.

Gestern Mittag machten Arbeiter im Rangierbahnhof Würzburg-Zell einen überraschenden Fund. Während ihren Gleisbauarbeiten stießen sie auf rund 15 Granaten, die teilweise noch zündfähig waren. Darunter befand sich auch ein panzerbrechendes Geschoss mit 7,5 Zentimeter Durchmesser.

Rangierbahnhof abgesperrt

Alarmierte Bundespolizisten sperrten den betroffenen Bereich unverzüglich ab, bis der Munitionsfund von Mitarbeitern des Nürnberger Kampfmittelräumdienstes geborgen werden konnte.

Eine konkrete Gefahr für Unbeteiligte bestand zu keiner Zeit. Auch der normale Bahnverkehr war nicht betroffen. Lediglich der Rangierbahnhof musste teilweise abgesperrt werden. Die dortigen Bauarbeiten ruhen zurzeit auf Empfehlung des Kampfmittelräumdienstes und werden zu einem späteren Zeitpunkt unter Hinzuziehung einer Sprengstofffachkraft fortgeführt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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