Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger im Finale um Gründerpreis 2016

High-Tech made in Würzburg

Die Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2016 stehen fest! Mit in den Top 3 sind auch die beiden Würzburger Gründer Dr. Raino Petricevic und Clemens Launer. Mit ihrer Firma haben sie hochempfindliche Sensorsysteme entwickelt, die die Konkurrenz weit hinter sich lassen. Unterstützt wurde ihre iNDTact GmbH dabei von Anfang an von den Firmenkundenberatern der Sparkasse Mainfranken Würzburg. Wer den begehrten Preis gewinnt, wird sich am 5. Juli 2016 entscheiden. Das Finale wird an diesem Abend vom ZDF übertragen.

Immun gegen Hammerschläge

„Äußerst robust, perfekt integrierbar und dabei auch noch weltweit einzigartig in dieser Qualitätsstufe auf dem Markt“. So beschreibt laut Pressemitteilung der technische Kopf des Unternehmens, Dr. Raino Petricevic die Sensoren, in denen mehr als 15 Jahre Forschungsarbeit stecken. Die mehrfach patentierten iNDTact Sensorsysteme reagieren extrem empfindlich auf akustische Emissionen, Schwingungen und selbst winzigste Materialveränderungen. Auch unter extremen Bedingungen verrichten sie weiter ihren Dienst: Hitze, Kälte, Wasser, Chemikalien oder Strahlung – selbst Hammerschläge machen den Sensoren nichts aus!

Erfolgreich im Markt

„Wir erreichen mittlerweile auch viele große Kunden: Dazu zählen 60 renommierte Unternehmen im In- und Ausland, erklärt Geschäftsführer Clemens Launer. „Auch im europäischen Markt sind wir bereits angekommen und wollen jetzt weltweit durchstarten.“ In Russland, Japan, der Türkei uns Singapur ist das Würzburger StartUp bereits aktiv.
Und die Chancen stehen gut, nicht zuletzt auch wegen der starken Partner: Das Gründerzentrum Würzburg und die Sparkasse Mainfranken sind seit der Firmengründung an der Seite der beiden Gründer. „Die Sparkasse war immer da, wenn wir sie gebraucht haben“, so Clemens Launer.

„Gut für die Region“

Das ist für das Kreditinstitut eine Selbstverständlichkeit. Rund 50 bis 60 Firmengründungen begleitet das Unternehmen jedes Jahr. „Das Gründungsgeschäft ist für uns das Geschäft mit den Hidden Champions von morgen“, erklärt Sparkassen-Vorstand Jens Rauch. Wichtig sei ihm vor allem, dass so neue Ideen und Dinge in Würzburg gefördert werden. Würzburg sei auch hier im bundesweiten Vergleich ganz vorne mit dabei, das sei „Gut für die Region“.

300 Experten überzeugt

Die breiten Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Technologie ebenso wie die Persönlichkeiten der beiden Gründer überzeugte die Jury. Diese besteht aus rund 300 Experten, die sich aus Vertretern der Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF, Porsche sowie Förderern des Preises zusammensetzt. Sie lobten zudem den Mut und das Durchhaltevermögen der Gründer. „Wir hätten niemals erwartet, beim Deutschen Gründerpreis so weit nach vorne zu kommen“, freut sich Clemens Launer über die Nominierung in der Kategorie StartUp. Das Duo hofft vor allem auf neue Kontakte zu Persönlichkeiten aus dem hochkarätigen Gründerpreis-Netzwerk. „Wir wollen weitere Zielmärkte erschließen und die Internationalisierung vorantreiben. Dabei hilft die Nominierung für den Deutschen Gründerpreis, denn das ist super fürs Image und eine tolle Chance, uns der Öffentlichkeit zu präsentieren.“

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Sparkasse Mainfranken Würzburg.

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