Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Nach Angriff auf 21-Jährigen: Verletzter aus Klinik entlassen

Neue Erkenntnisse zum Tathergang

ASCHAFFENBURG. Nachdem ein 21-Jähriger am frühen Samstagmorgen in einer Auseinandersetzung mit drei Unbekannten Verletzungen im Kopfbereich erlitten hatte, befindet sich der Mann dem Sachstand nach auf dem Weg der Besserung. Er wurde am Sonntag aus der Klinik entlassen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass möglicher Weise auch der 21-Jährige selbst zuvor in aggressiver Weise dem Trio gegenübergetreten war.

Geschlagen und gegen Kopf getreten

Wie bereits berichtet, war der 21-Jährige gegen 03.00 Uhr von der Bavariapassage aus in Richtung Elisenstraße zu Fuß unterwegs. Dabei wurde er, wie mittlerweile feststeht, von zwei weiblichen Bekannten begleitet. Er gab der Polizei gegenüber später an, er sei von drei ihm nicht bekannten Personen angegriffen worden.

Man habe ihn geschlagen und auch gegen den Kopf getreten, als er am Boden lag.

Opfer hat wohl angefangen

Nach ersten intensiven Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg haben sich anhand von Zeugenvernehmungen weitere Erkenntnisse zum vermeintlichen Tathergang ergeben.

Diesen Angaben zufolge soll der 21-Jährige nach dem Besuch einer Bar in der Elisenstraße zunächst selbst die drei Tatverdächtigen unter anderem tätlich angegangen haben. In der Folge soll das Trio ebenfalls zugeschlagen haben und letztlich auch der Tritt gegen den Kopf des 21-Jährigen erfolgt sein.

Die Ermittlungen der Aschaffenburger Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen das Trio wegen Gefährlicher Körperverletzung dauern unterdessen weiterhin an. Die Aschaffenburger Kripo sucht noch immer nach den drei Unbekannten.

Die Beschreibung der drei Männer lautet wie folgt:

  • 25-30 Jahre alt,
  • etwa 1,70 – 1,80 m groß,
  • trugen dunkle Kleidung und hatten
  • südländisches Aussehen

Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können oder Hinweise auf die drei Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1731 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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