Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Motorradfahrer stürzt auf Autobahn

Biker mittelschwer verletzt

WÜRZBURG. Am Pfingstmontagmittag ist ein Motorradfahrer auf der A 3, Höhe der Rastanlage Würzburg-Nord, beim Abbremsen gestürzt. Der 56-jährige Biker wurde dabei mittelschwer verletzt und kam in ein Würzburger Krankenhaus. Seine beschädigte, fast 14 Jahre alte Kawasaki im Zeitwert von etwa 800 Euro musste abgeschleppt werden.

Beim Abbremsen Kontrolle verloren

Gegen 12:00 Uhr wollte der Mann aus Mittelfranken von der Rastanlage aus auf die Autobahn einfahren. Ein Autofahrer vor ihm musste allerdings auf der Einfädelspur verkehrsbedingt abbremsen. Der Kradfahrer erkannte dies zu spät, bremste abrupt ab und verlor die Kontrolle über seine rund 120 PS starke Maschine.

Er kippte nach links um, schlitterte an dem Pkw vorbei und geriet auf die Hauptfahrbahn. Nach zirka 100 Metern kam er auf der Fahrbahnbegrenzung zwischen der rechten und der mittleren der drei Fahrstreifen im Baustellenbereich zum Liegen.

Vier Kilometer langer Rückstau

Zwei Fahrstreifen in Richtung Frankfurt waren blockiert. Wie durch ein Wunder wurde kein weiteres Fahrzeug in den Unfall verwickelt.

Während der Bergung des Kraftrades und der Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen leiteten die Beamten den Verkehr auf dem linken Fahrstreifen vorbei. Schnell bildete sich ein Rückstau, der bis zu vier Kilometer lang wurde.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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