Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Auffahrunfall mit mehreren Lkw´s und Verletzten

Stauende übersehen

KIST, LKR. WÜRZBURG. Im Pfingstreiseverkehr im Stau auf der A3 in Richtung Süden, kam es am Samstag, gegen 11.50 Uhr, bei Kist zu einem massiven Auffahrunfall zwischen vier Lkw´s. Eine Person wurde hierbei schwer und zwei leichter verletzt.

Ein 63-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Raum Nürnberg übersah aus bislang ungeklärter Ursache das Stauende und krachte ungebremst in einen anderen Lkw. Durch die Wucht, wurde der vorausfahrende Lkw, noch auf den Vordermann und dieser wiederrum auf den davor fahrenden Sattelzug geschoben.

100.000 Euro Schaden

Die Bilanz des Ganzen war ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro. Der Unfallverursacher wurde durch Glück nur leichter verletzt und konnte nach kurzer Untersuchung noch an der Unfallstelle entlassen werden.

Der Fahrer des ersten Lkw´s, auf den der Nürnberger aufgefahren war, wurde ebenfalls nur leichter verletzt. Der davor fahrende Lkw, auf den der andere Lkw noch aufgeschoben wurde, wurde hingegen schwer verletzt. Diese beiden Lkw-Fahrer wurden jeweils in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert.

Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung

Die Bergung der vier Lkw´s durch ortsansässige Abschleppunternehmen, dauerte ca. 4 Stunden und verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen. Im ersten Angriff übernahm die Feuerwehr und das THW Marktheidenfeld die Verkehrssicherung und die Erstversorgung der Verletzten.

Die im Nachgang verständigte Autobahnmeisterei Kist übernahm schließlich die Absicherung der Unfallstelle und setzte eine Spezialkehrmaschine ein, um den Flüsterasphalt wieder von ausgelaufenen Betriebsstoffen zu reinigen.

Gegen den Unfallverursacher wird nun u. a. ein Strafverfahren, wegen „Fahrlässiger Körperverletzung“ eingeleitet und weitere Ermittlungen angestellt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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