Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wo ihr zu Pfingsten mit Stau rechnen solltet

Hohes Verkehrsaufkommen und viele Staus

Die Pfingstferien in Bayern bedeuten auch den Saisonstart für die Stauberater des ADAC Nordbayern e.V. Der ADAC erwartet am Pfingstwochenende einschließlich Pfingstmontag die erste größere Reisewelle in Bayern.

Generell ist während der Ferien mit sehr hohem Verkehrsaufkommen und vielen Staus auf den Hauptreiserouten in Richtung Süden zu rechnen. Zudem verursachen zahlreiche Dauerbaustellen weitere Engpässe.

ADAC-Stauberater starten in die Saison

Pünktlich zum Start der Pfingstferien schickt auch der ADAC Nordbayern wieder seine Stauberater auf ihren gelb-schwarzen Motorrädern los.

Mittlerweile seit über 30 Jahren kümmern sie sich um die Reisenden auf den Autobahnen. Auf Rastplätzen etwa geben die Stauberater Auskunft darüber, was die Autofahrer im weiteren Verlauf erwartet, informieren über geeignete Umleitungsstrecken oder helfen bei kleineren Pannen.

„Mit aktuellen Informationen zur Reiseroute, Umfahrungs-Empfehlungen sowie Kartenmaterial möchten wir den Autofahrern einen sicheren und entspannten Weg in den Urlaub ermöglichen“, so Jürgen Hildebrandt, Abteilungsleiter Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern.

Auch kleine Erfrischungen oder Spielsachen haben die Stauberater in ihren Motorrädern dabei, um den Kindern die Fahrt angenehmer zu gestalten.

Neben antizyklischem Fahren, also das Meiden der verkehrsreichen Freitage und Samstage, empfiehlt Verkehrsexperte Hildebrandt, sich frühzeitig über die Verkehrslage zu informieren und die jeweiligen Routen mit möglichen Alternativen sorgfältig und detailliert vor Beginn der Fahrt zu planen.

Besondere Brennpunkte

Besondere Brennpunkte im nordbayerischen Raum sieht er auf der A3 von Geiselwind/Wiesentheid bis Schlüsselfeld, auf der A6 von Schwabach bis zum Kreuz Nürnberg Ost und auf der gesamten A9 aufgrund generell hoher Verkehrsbelastung und kleinerer Bauarbeiten.

Die verkehrsreichsten Fernstraßen:

• A 1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln –Oberhausen
• A 4 Heerlen/Aachen – Köln, Bad Hersfeld – Erfurt und Chemnitz – Dresden
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Darmstadt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Füssen – Ulm – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg – Flensburg
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München -Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 Lindau – München
• A 99 Umfahrung München

Störungen bereits ab Freitag

Der ADAC erwartet die erste große Welle Richtung Österreich und Italien schon ab kommenden Freitagnachmittag.

Klassischer Reisetag ist der Samstag von Vormittag bis zum frühen Nachmittag, an dem die Urlauber mit zahlreichen Störungen rechnen müssen.

Pfingstsonntag weitgehend störungsfrei

Während die Autofahrer am Pfingstsonntag weitgehend störungsfrei vorankommen dürften, droht am Pfingstmontag und am Dienstag jeweils am Nachmittag lebhafter Rückreiseverkehr.

Zusätzliche Wartezeiten wegen Grenzkontrollen

 
Verschärft ist die Lage wieder in der zweiten Ferienwoche, weil viele Urlauber Fronleichnam für den Start in ein verlängertes Wochenende nutzen. Auf dem Weg zurück in die Heimat sollten Reisende wegen der Grenzkontrollen zusätzliche Wartezeiten einplanen.

Die größten Verkehrsstörungen sind am Freitagnachmittag sowie am Samstag zu erwarten. Während die Autofahrer am Pfingstsonntag weitgehend störungsfrei vorankommen dürften, droht am Pfingstmontag und am Dienstag jeweils am Nachmittag lebhafter Rückreiseverkehr.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des ADAC.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT