Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Höchststrafe für Rebeccas Mörder

Höchststrafe verhängt

ASCHAFFENBURG. Es war eine Tat, die Bundesweit für Aufsehen sorgte und die Menschen erschütterte.

Im Mai 2015 ist die Leiche der 24-Jährigen, hochschwangeren Rebecca W. aus Aschaffenburg gefunden worden. In einer Garage in einem Industriegebiet versteckt. Erdrosselt von Jens M. – dem Vater des ungeborenen Kindes.

Besondere Schwere der Schuld

Im Prozess um den Mord an der hochschwangeren Rebecca W. hat das Landgericht Aschaffenburg heute die Höchststrafe verhängt. Die Richter verurteilten Jens M., der wegen Mordes in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch angeklagt war, zu einer lebenslangen Haftstrafe.

Außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, damit kann der heute 32-Jährige nicht nach fünfzehn Jahren aus der Haft entlassen werden.

Fünfeinhalb Jahren Haft für Mitangeklagten

Die Tat soll der Angeklagte, nach Ansicht des Gerichts begangen haben, um zu verhindern, dass seine Ehefrau von seiner Affäre mit der Getöteten erfährt. Außerdem wollte er vermeiden, für das Kind Unterhalt zahlen zu müssen.

Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft; die Verteidigung hatte 14 Jahre Haft wegen Totschlags gefordert.

Der wegen Beihilfe angeklagter Freund von Jens M. wurde zu zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Er hatte ihm am Tattag sein Auto geliehen und ihm ein Alibi gegeben.

Alles zum Fall „Rebecca“

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