Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Naherholungszone Mainwiesen aufgewertet

Inklusionsband „Mosaik“

Bei der feierlichen Einweihung des dritten und vorerst letzten Bauabschnitts an den Zellerauer Mainwiesen spielte die Inklusionsband „Mosaik“ mit Steffi List auf. Dies passte gleich aus zwei Gründen perfekt zum Anlass. Zum einen entstand in der Mainaustraße 46b nun mit einem Kiosk, einer neuen Parkfläche und einer öffentlichen WC-Anlage der letzte wichtige „Mosaikstein“ der attraktiven Naherholungsanlage inklusive Skaterpark, Grillfläche und Spiele-Ufer. Des Weiteren steht dieser bauliche Abschluss selbst ganz im Zeichen der Inklusion.

Mainfränkische Werkstätten

Das Kiosk wird künftig von der InklusionCatering GmbH Mainfranken betrieben, eine 100%ige Tochter der Mainfränkischen Werkstätten. Menschen mit Behinderung können hier im Sommer täglich (außer montags) von 12 bis 20 Uhr einer abwechslungsreichen Beschäftigung nachgehen und gleichzeitig die Kundschaft mit hochwertigen Burgern, Bratwürsten aus der Region und erfrischenden Getränken verwöhnen.

Wunderbare Zellerau

Bürgermeister Dr. Adolf Bauer sprach laut Pressemitteilung bei der Eröffnung davon, dass sich die Zellerau innerhalb nur weniger Jahre zu einem der schönsten Stadtteile Würzburgs entwickelt habe, von der Attraktivität dieser Grünanlage würden aber selbstverständlich alle Würzburger und viele Gäste von außerhalb profitieren. Baureferent Prof. Christian Baumgart nutzte den „schönen Anlass“ um sich bei den zahlreichen Partnern dieses Projekts zu bedanken: Die DJK Würzburg stellte einen Teil ihres Tennis-Vereinsgeländes zur Verfügung und ermöglicht so einige Meter weiter auch die durchgängige Grünverbindung zwischen Main und dem Jugendzentrum im Stadtteil.

Die Gesamtkosten des Gemeinschaftsprojekts von Bau-, Sozial- und Umweltreferat liegen bei rund 770.000 €. Gefördert wird die Maßnahme durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt.

Beispielhafte Barrierefreiheit

In Sachen Barrierefreiheit ist die WC-Anlage ein Vorzeigeobjekt. Die leicht erhöhte Lage, die vor einem 100-jährigen Hochwasser schützt, wird über eine Rampe oder Treppe erreicht. Das Innenleben des WCs ist hochwertig und modern. Die Toiletten sind – erstmals im Stadtgebiet – mit einer Notrufeinrichtung ausgestattet, die im Ernstfall direkt mit dem Bayerischen Roten Kreuz verbindet.

Keine Autos mehr

Bei sommerlichen Temperaturen wurde für die Festgäste der Grill angeworfen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt zwischen Kioskrückwand und Toilettenanlage. Dies bedeutet, dass man nicht nur auf dem kleinen Vorplatz des Imbisses von Autos ungestört ist, auch auf die Mainwiesen fährt künftig niemand mehr zum Parken. Somit kommt es auch nicht mehr zu einer Querung des Mainradwegs, was in der Vergangenheit bisweilen für brenzlige Situationen sorgte.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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