Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Transporter auf A3 umgekippt: Fahrer betrunken

Autobahn komplett blockiert

WÜRZBURG. Am Freitag gegen 18:15 Uhr kippte ein Lkw-Kleintransporter auf der A3 Richtung Nürnberg kurz vor der Anschlussstelle Heidingsfeld um, lag quer zur Fahrbahn und blockierte alles.

Warnbake überfahren

Nach aktuellem Ermittlungsstand kam der 37jährige Fahrer aus Ungarn im Baustellenbereich der Anschlussstelle Heidingsfeld nach links von der Fahrbahn, überfuhr den Fuss einer Warnbake, weshalb der linke Vorderreifen platzte und das Fahrzeug auf die Seite kippte.

Der Kleintransporter rutschte quer zur Fahrbahn und blockierte die Durchfahrt für den nachfolgenden Verkehr.

Hubschrauber landet auf A3

Ein Notarztfahrzeug befand sich in dem bildenden Stau und übernahm die Erstversorgung. Vorsorglich wurde auch die Feuerwehr alarmiert.

Nach erster Untersuchung konnten durch den Notarzt vor Ort keine Verletzungen beim Fahrer festgestellt werden. Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn.

Unter starkem Alkoholeinfluss

Bei der Suche nach der möglichen Unfallursache stellten die Beamten vor Ort Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein freiwillig durchgeführter Alkotest ergab eine AAK von 0,86 mg/l.

Nach dem der Rettungsdienst den Fahrer vorsorglich mal mit in ein Würzburger Krankenhaus nahm, wurde dort auch die Blutentnahme vorgenommen.

Nach Rücksprache mit der StA Würzburg wurde neben der Blutentnahme, auch die Sicherstellung des Führerscheins angeordnet.

Fahrbahn zügig geräumt

Durch den professionellen Einsatz der Feuerwehr Kist und der Berufsfeuerwehr Würzburg, konnte der Kleintransporter wieder auf die Räder gestellt und die Fahrbahn geräumt werden. Die Beeinträchtigung des nachfolgenden Verkehrs wurde hierdurch nach ca. 45 Minuten komplett beseitigt.

Es stand wie durch ein Wunder nur ein geringer Fremdschaden. Der Fahrer blieb nach der Untersuchung im Krankenhaus unverletzt. Nur der Fiat-Ducato war Schrott. Die Polizei schätzt den Schaden auf ca. 15.000.- EUR.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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