Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zwei Fälle von Exhibitionismus

Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise

KITZINGEN. Im Laufe des Donnerstags ist es zu zwei voneinander unabhängigen Vorfällen gekommen, bei denen Männer in der Öffentlichkeit sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen haben sollen. In einem Fall nahm die Kitzinger Polizei einen 27-Jährigen vorläufig fest. Im Zusammenhang mit dem zweiten Vorfall hoffen die Ermittler auch auf Zeugenhinweise.

27-Jähriger festgenommen

Gegen 09:50 Uhr war eine Fahrradfahrerin auf dem Wiesenweg von Sickerhausen in Richtung Stadtmitte unterwegs. Auf Höhe einer Sitzbank am Sickerbach erkannte sie einen Mann, der sich selbst befriedigt hatte. Nach der Mitteilung an die Polizei war eine Streifenbesatzung der Kitzinger Polizei rasch vor Ort und nahm in unmittelbarer Nähe einen 27-Jährigen vorläufig fest.

Nach einem Transport zur Dienstelle und den sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen kam der Beschuldigte wieder auf freien Fuß. Gegen den Mann wird jetzt wegen des Straftatbestandes der Exhibitionistischen Handlungen ermittelt.

Hose heruntergelassen

Ein zweiter Fall hat sich gegen 18:00 Uhr an den Kitzinger Bleichwasen zugetragen. Gegen 19:30 Uhr sind zwei Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren zur Anzeigenerstattung zur Polizeidienststelle gekommen. Sie gaben an, dass ihnen ein älterer Mann gegenübergetreten sei, der seine Hose heruntergelassen habe und an seinem Geschlechtsteil manipulierte.

Als die Geschädigten mit einer Anzeigenerstattung drohten, stoppte der Unbekannte seine Handlungen und lief in Richtung Falterstraße davon.

Es liegt folgende Beschreibung des Mannes vor:

  • Ca. 175 cm groß und geschätzte 75 Jahre alt
  • Schlanke Figur, weiße Haare und Brillenträger
  • Bekleidet mit einer beigen Hose, beigen Jacke und schwarzen Schuhen
  • Hatte eine weiße Plastiktüre mit roter Aufschrift dabei

In diesem Fall nimmt die Polizeiinspektion Kitzingen auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Wer Angaben über die Identität des Unbekannten machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-0 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

 

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