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FHWS: „Bürgerkonto“ für E-Government untersucht

E-Government

Wer kennt das nicht – den Gang zum Amt oder zur Behörde, Öffnungs- und Wartezeiten, vergessene Unterlagen. Abhilfe schafft das E-Government: Vielfach können gewünschte Dienstleistungen künftig online und zeit- wie ortsunabhängig beantragt werden. Der Freistaat Bayern hat für die Kommunen einen sicheren Zugang zu Bürgerdiensten eingerichtet, der zum Beispiel von der AKDB (Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern) als Bürgerserviceportal betrieben wird. Der Zugang kann gesichert mit dem neuen Personalausweis und der sog. eID-Funktion erfolgen.

Möglichkeiten und Potenziale

Die Professorinnen Dr. Isabel John und Dr. Gabriele Saueressig sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter Johannes Heißenstein und Nicolas Pfeuffer am Institut für Design und Informationssysteme (IDIS) an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt haben für die „Innovationsstiftung Bayerische Kommune“ eine Studie zum sogenannten Bürgerkonto erstellt – „Das Bürgerkonto: Möglichkeiten und Potentiale“.

Die Studie steht zum Download zur Verfügung.

Die neunzigseitige Studie analysiert das Bürgerkonto hinsichtlich verschiedener Aspekte auf Basis von Interviews mit Bürgermeistern, Abteilungsleitern, Referenten, IT- und Service-Mitarbeitern von Kommunen und Verbänden: Sie stellt Möglichkeiten für Kommunen, Bürger und Wirtschaft dar und gibt Handlungsempfehlungen für Kommunen zu dessen Einsatz sowie Hinweise zur Weiterentwicklung des Bürgerkontos in Bayern.

Datenschutz und Sicherheit

Untersucht wurden zehn Bereiche. Dazu gehört insbesondere die Authentifizierung als Grundfunktionalität des Bürgerkontos, mit deren Hilfe eGovernment-Dienstleistungen der Städte und Gemeinden, der Landkreise und des Freistaats auch übergreifend genutzt werden können. Ein wichtiges Handlungsfeld ist eine hohe Nutzerfreundlichkeit des kommunalen eGovernment-Angebotes etwa unter Berücksichtigung des Lebenslagenkonzeptes oder der Möglichkeiten von Self-Service-Angeboten. Bei den technischen Aspekten rund um die Infrastruktur und Architektur nimmt das Thema Sicherheit und Datenschutz eine wichtige Rolle ein. Nicht zuletzt werden die Entwicklungen mit einbezogen, die sich aus der europäischen Perspektive ergeben. Weitere Informationen gibt es unter Bayern ID.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS Würzburg-Schweinfurt.

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