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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen

Sinnestäuschungen

Was wir wahrnehmen, ist nicht immer wahr. Sinnes- und Denktäuschungen führen uns vor Augen, dass wir Menschen keine unfehlbaren Geschöpfe sind. Viele, gut bekannte Täuschungsmechanismen spielen eine Rolle bei Behauptungen, die oft vorschnell als „übersinnlich“ oder „paranormal“ bezeichnet werden. Muss man deswegen gleich alle solche Behauptungen in das Reich der Fabel verweisen? Wie überlistet man die eigene Täuschbarkeit, um zwischen bloßen Behauptungen und verlässlicher Erkenntnis zu unterscheiden? Gibt es nicht Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen wir uns heute nichts träumen lassen? Wie lässt sich die Zuverlässigkeit von Aussagen mit angemessener Skepsis unvoreingenommen prüfen?

Vortrag mit Experimenten

Diese Fragen adressiert Rainer Wolf laut Pressemitteilung in einem spannenden Vortrag mit Experimenten am 11. Mai 2016 um 19 Uhr im Dauthendey-Saal im Falkenhaus, der Eintritt ist frei. Der Vortrag wird von der Würzburger Regionalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) veranstaltet, der Titel lautet „Sinnestäuschungen: Wie uns Wahrnehmen und Denken in die Irre führen“.

Interessanter Referent

Rainer Wolf, geb. 1941, studierte Biologie und Physik an der Universität Würzburg. Bis zu seiner Habilitation 1985 betrieb er Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie von Insekten am Zoologischen Institut. Danach wechselte er sein Arbeitsgebiet und erforschte Wahrnehmungstäuschungen bei Menschen. Mehrere Forschungsaufenthalte führten ihn nach Eugene an die University of Oregon und nach Moskau. Seit 1999 ist er Mitglied im Vorstand und im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP). Öffentlich bekannt wurde Rainer Wolf durch die Vortragsveranstaltungen der Würzburger Skeptiker (1993-2006) und die Fernsehberichte über die jährlichen Psi-Tests im Biozentrum, wo sich Kandidaten mit angeblich paranormalen Fähigkeiten um den 1-Million-Dollar Preis von James Randi bewerben.

Zeit: Mittwoch, 11. Mai 2016, 19 Uhr

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Ort: Dauthendey-Saal im Falkenhaus

Preis: Eintritt frei

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP).

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