Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Kein Haarschnitt: Polizei nimmt aufgebrachte Henne in Gewahrsam

Kein Termin – kein Haarschnitt

KITZINGEN. Am Dienstagvormittag ist eine aufgebrachte Henne von Beamten der Kitzinger Polizeiinspektion vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Das Federvieh brachte zeitweise den Betrieb eines Friseursalons zum Erliegen. Das Tier wartet jetzt ohne die angestrebte Typveränderung auf seinen Besitzer.

Eingangstüre „besetzt“

Gegen 09:30 Uhr war die Mitteilung von dem Friseursalon im Kitzinger Stadtteil Etwashausen bei der Polizei eingegangen. Eine braune Henne hätte sich vor der Eingangstüre positioniert und die Kundschaft traute sich weder aus dem Laden heraus, noch hinein. Eine Streife der Kitzinger Polizei machte sich auf den Weg und brachte zunächst in Erfahrung, dass tatsächlich kein Termin für Frau Henne vereinbart war.

Erklärungsversuche bei dem aufgebrachten Huhn scheiterten. Mit Brotkrümeln lockten die Polizeibeamten das Tier weg vom Eingang, so dass die Kunden wieder ungehindert passieren konnten.

Von einem Passanten bekamen die Ordnungshüter einen Tipp zu einem möglichen Besitzer der Henne. Kurzerhand klemmten sich die Beamten das Tier unter den Arm und machten sich auf den Weg dorthin. Dem Tierhalter war das Federvieh gänzlich unbekannt, er erklärte sich aber dazu bereit, dem Huhn vorübergehend Unterschlupf zu gewähren.

Der Besitzer des Tieres kann sich zur Kontaktherstellung bei der Polizeiinspektion Kitzingen unter Tel. 09321/141-0 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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