Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Drei Haftbefehle am Hauptbahnhof vollstreckt

Erfolgreicher Tag

WÜRZBURG. Einen besonders erfolgreichen Tag hatten zwei Zivilfahnder der Bundespolizei am vergangenen Donnerstag. Ihnen gelang es am Würzburger Hauptbahnhof gleich drei Haftbefehle zu vollstrecken. Einer der Gesuchten sitzt nun für einige Zeit in der Justizvollzugsanstalt ein.

Erschleichen von Leistungen

Den ersten „Fahndungstreffer“ landeten die Zivilfahnder gegen Mittag in der Bahnsteigunterführung des Würzburger Hauptbahnhofes. Die Bundespolizisten kontrollierten dort einen türkischen Staatsangehörigen. Der 38-Jährigen war wegen Erschleichen von Leistungen zur Fahndung ausgeschrieben.

Der drohenden Freiheitsstrafe von 30 Tagen konnte der Gesuchte nur durch die Zahlung von 300 Euro abwenden.

In JVA eingeliefert

Schlechter lief es für einen 43-Jährigen, den die Beamten am Nachmittag am Bahnhofsvorplatz überprüften. Der Mann war wegen Trunkenheit im Verkehr im vergangenen Jahr zu 65 Tagen Haft, ersatzweise zu der Zahlung von knapp 1.500 Euro, verurteilt worden. Dem polnischen Staatsbürger gelang es nicht, den Betrag aufzutreiben, weswegen er verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Per Haftbefehl gesucht

Nur wenig später klickten erneut die Handfesseln im Hauptbahnhof. Diesmal traf es einen 25-jährigen Deutschen.

Ihn hatten die Fahnder einer Personenkontrolle unterzogen und dabei festgestellt, dass der Mann aus dem Landkreis Würzburg von der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit Haftbefehl gesucht wurde. Er hatte wegen Erschleichen von Leistungen noch eine Rechnung mit dem Staat offen. Nach einer Zahlung von rund 250 Euro durfte er als freier Mann die Dienststelle verlassen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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