Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Polizeibeamter in Freizeit angegriffen: Zeugen gesucht

Auf Oberkörper und Kopf eingetreten

WÜRZBURG. Mitte April ist ein Polizeibeamter in Freizeit angegriffen worden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und zwei junge Männer als Tatverdächtige ermittelt. Der Sachbearbeiter hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hatte sich der 38-jährige Polizeibeamte in der Nacht von Dienstag, den 12. April, auf Mittwoch, den 13. April, zusammen mit Kollegen in einem Lokal in der Juliuspromenade aufgehalten.

Dort hätten zwei junge Männer die Gruppe auch als Polizeibeamte erkannt. Gegen 02:25 Uhr habe der 38-Jährige alleine den Heimweg zu Fuß angetreten.

„Jetzt gibt’s auf die Fresse, du Drecksbulle“

Offenbar waren ihm die beiden Männer aus dem Lokal gefolgt. Im Bereich der Pleichertorstraße, auf Höhe eines indischen Lokals, wurde der Geschädigte von hinten gepackt und ein Mann drohte ihm mit einer abgebrochenen Flasche. Der Angreifer sprach den 38-Jährigen mit „jetzt gibt’s auf die Fresse, du Drecksbulle“ an.

Danach schlugen sie mit Fäusten auf den Beamten ein und rissen ihn zu Boden. Dort traten sie auf Oberkörper und Kopf des Mannes ein. Danach machten sich die beiden Beschuldigten zu Fuß aus dem Staub.

Zwei Tatverdächtige ermittelt

Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung wurden mehrere Prellungen an Oberkörper und Kopf diagnostiziert. Die Kriminalpolizei Würzburg hat in der Folge die Ermittlungen übernommen. Dabei rückten auch zwei Tatverdächtige im Alter von 17 und 22 Jahren ins Visier der Ermittler. Gegen sie wird jetzt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Zeuge dringend gesucht

Der Sachbearbeiter ist jetzt auch der Suche nach einen wichtigen Zeugen. Dem Sachstand nach hat eine Person aus einem Fenster herausgerufen, dass die beiden aufhören sollen. Dieser Zeuge könnte wichtige Angaben zum genauen Tatgeschehen machen.

Der beschriebene Zeuge, aber auch andere Personen, die das Geschehen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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