Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vorsicht beim Immobilienkauf: Betrüger am Werk

Geldbeträge auf Treuhandkonto

WÜRZBURG. Falsche Immobilienmakler versuchen derzeit, Kaufinteressenten von Anwesen und Grundstücken um Bargeld zu bringen. Bei der Betrugsmasche werden die Geschädigten aufgefordert, hohe Geldbeträge auf ein Treuhandkonto zu überweisen. In einem bekannt gewordenen Fall war der Täter bislang erfolgreich.

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6.000 Euro für Besichtigungstermin

Im Zeitraum von Mitte März bis Anfang April hatte ein 48-Jähriger über das Internet Kontakt zu einer vermeintlichen Maklerin. Sie bot dem Geschädigten eine tatsächlich vorhandene Villa im Steinbachtal zum Kauf an. Dass dieses Anwesen in Wirklichkeit überhaupt nicht zum Verkauf steht, ahnte der Interessent zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Um einen Besichtigungstermin zu ermöglichen, wurde er dazu aufgefordert, über 6.000 Euro Villa im Steinbachtal auf ein Treuhandkonto zu überweisen.

Weitere Zahlungsaufforderungen

Statt eines Termins für die Besichtigung der Villa kam es im Anschluss wohl zu weiteren Zahlungsaufforderungen. Aus diesem Grund brach der 48-Jährige den Kauf ab, erhielt die bereits entrichtete „Gebühr“ jedoch nicht wie vereinbart zurück.

Mit derselben Masche wurde auch ein 54-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg konfrontiert. Auch er stieß Anfang April über ein Internetportal auf eine angebliche Vermittlungsagentur, die unberechtigterweise ein Grundstück am Oberen Dallenbergweg deutlich unter Wert zum Verkauf anbot.

Als der Mann zur Überweisung von über 8.000 Euro auf ein Treuhandkonto aufgefordert wurde, kam ihm die Vorgehensweise verdächtig vor. Er handelte richtig und informierte am vergangenen Donnerstag die Polizei.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Täter mit dieser Betrugsmasche auch weiterhin ihr Glück versuchen werden. Aus diesem Grund rät das Polizeipräsidium Unterfranken:

  • Seien Sie vorsichtig beim Immobilienkauf über Internetportale!
  • Überweisen Sie niemals Geldbeträge auf fremde Konten!
  • Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall, ob das Anwesen bzw. das Grundstück auch tatsächlich zum Verkauf steht!
  • Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihre Polizei!

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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