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Über 29.000 Einsätze: Die Feuerwehrstatistik 2015

Die Feuerwehrstatistik 2015

WÜRZBURG. Rund 29.000 Einsätze (genau: 29.054) waren im Jahr 2015 von den 995 Freiwilligen Feuerwehren, den 34 Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg in Unterfranken zu leisten.

12 Todesopfer durch Brand

Insgesamt mussten 6.481 Brandeinsätze bewältigt werden. Im Rahmen der Brandbekämpfung wurden 155 Personen von den Feuerwehren gerettet. 12 Personen sind bei den Brandereignissen ums Leben gekommen und konnten von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden.

Bei Einsätzen in der Brandbekämpfung verletzten sich in ganz Unterfranken 27 Feuerwehrdienstleistende.
Im Rahmen der Technischen Hilfeleistung (THL) wurden die Feuerwehren im Jahr 2015 insgesamt 16.617-mal zur Hilfe gerufen.

1.019 verunfallte Personen

1.019 verunfallte Personen konnten die Wehren dabei retten. Die Anzahl der tödlich verunglückten Personen bei diesen Einsätzen betrug 170. Zum Einsatzspektrum in der Technischen Hilfeleistung zählt die Alarmierung zu 2.398 Verkehrsunfällen, 1.923 Ölspuren oder 1042 Wohnungsöffnungen bei akuter Gefahr.

Zahlreiche Einsätze durch Wind & Wetter

Auch das Wetter nahm im vergangenen Jahr wieder starken Einfluss auf die Feuerwehren. So mussten die Einsatzkräfte 219 Unwetter- und 1014 Sturmschäden beseitigen. Über das Jahr verteilt fielen insgesamt 85 Hochwassereinsätze an und die Feuerwehren mussten allgemein bei 313 Wasserschäden Hilfe leisten.

Lebensrettende First-Responder-Einsätze

Die Feuerwehren wurden im Berichtsjahr zu 3.918 First-Responder-Einsätzen alarmiert. Hierbei konnten durch Hilfe vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes 2.031 Personen gerettet werden, für 97 kam trotz des schnellen Eingreifens jede Hilfe zu spät.

Bei den Einsätzen im Bereich der Technischen Hilfeleistung wurden 9 Feuerwehrangehörige verletzt.

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Knapp 2600 Fehlalarmierungen

Sicherheitswachen, zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen, mussten 2.155-mal geleistet werden.

Die Anzahl der Fehlalarmierungen belief sich im Jahr 2015 auf 2.599. Fehlalarme belasten die Feuerwehren in der Praxis erheblich.

Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Unterfranken waren insgesamt 36.804 aktive Mitglieder ehrenamtlich in den Feuerwehren engagiert. Sie leisteten im Jahr 2015 rund 300.000 ehrenamtliche Einsatzstunden (genau: 299.525 Stunden).

Der Frauenanteil lag bei rund 9,5 % mit 3.485 weiblichen Mitgliedern. Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist wichtig, jedoch nicht selbstverständlich. Insgesamt waren in Unterfranken im Jahr 2015 8.894 Atemschutzgeräteträger gemeldet, wovon 8.115 auf die Freiwilligen Feuerwehren entfallen.

24% weiblicher Jugendfeuerwehrmitglieder

Die Jugendarbeit spielt auch bei den unterfränkischen Feuerwehren eine wichtige Rolle. Sie ist ein bedeutender Teil der Nachwuchsgewinnung für die Wehren. In 757 Jugendgruppen waren 6.837 Jugendliche aktiv. Erfreulich ist, dass der Anteil der weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder mit 1.665 Anwärterinnen immerhin bei 24 % liegt.

Der Regierungspräsident hofft zuversichtlich, dass sich auch künftig zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren.

Sein Appell richtet sich insbesondere auch an die junge Generation, die aufgefordert ist, durch den Einsatz in den örtlichen Feuerwehren einen wichtigen ehrenamtlichen Einsatz zu leisten.

Weitere Informationen zur Stärke und Ausrüstung sowie zu den Einsätzen der Feuerwehren in Unterfranken und Bayern sind im Internet unter: www.innenministerium.bayern.de .

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.

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