Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Schwerverletzte nach Massenunfall A70 außer Lebensgefahr

Alle Beteiligten außer Lebensgefahr

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Nach einer Reihe von Verkehrsunfällen auf der A 70, bei denen am Sonntagabend mehrere Personen schwer verletzt worden waren, befinden sich nach aktuellen Erkenntnissen alle Beteiligten außer Lebensgefahr. Die Ermittlungen zu den genauen Unfallhergängen dauern noch an.

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17 Fahrzeuge beteiligt

Wie bereits berichtet, hatten sich zwischen den Anschlussstellen Haßfurt und Knetzgau innerhalb kürzester Zeit mehrere Verkehrsunfälle ereignet, an denen insgesamt 17 Fahrzeuge beteiligt waren. Zehn Personen wurden verletzt. Drei Beteiligte, darunter auch ein 4-jähriges Kind, kamen mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die Autobahn in beide Richtungen über sechs Stunden lang komplett gesperrt.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Mehrere Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck waren mit der Aufnahme der Verkehrsunfälle betraut und wurden dabei tatkräftig von Beamten der Polizeiinspektionen Schweinfurt und Haßfurt unterstützt. Die örtlichen Feuerwehren aus Haßfurt, Knetzgau, Wonfurt, Sand am Main, Gädheim, Donnersdorf und Westheim waren mit insgesamt 125 Einsatzkräften vor Ort.

Auch der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot von 126 Frauen und Männern, mehreren Notärzten, vier Rettungshubschraubern und zahlreichen Rettungswagen im Einsatz. Das THW Haßfurt unterstütze mit insgesamt 14 Einsatzkräften. Auch Notfallseelsorger kamen zur Unfallstelle.

Auf der Fahrbahn in Richtung Schweinfurt war ein Zelt errichtet worden, in dem Unfallbeteiligte und Einsatzkräfte versorgt und bedarfsweise betreut wurden.

Ermittlungen im Gange

Nach aktuellen Erkenntnissen befinden sich inzwischen alle Schwerstverletzten außer Lebensgefahr. Hinsichtlich der exakten Unfallhergänge sind noch umfangreiche Ermittlungen im Gange, in die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg auch zwei Sachverständige eingebunden sind.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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