Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zwei Motorrad-Retter starten in die neue Saison

Start mit modernisierter Einsatzmaschine

Bereits 2014 wurde im BRK Kreisverband Main – Spessart auf ehrenamtlicher Basis ein Einsatzdienst „Motorrad“ gegründet. Hierzu wurde ein Einsatzmotorrad, welches zu diesem Zeitpunkt aus dem aktiven Streifendienst in Würzburg genommen wurde, nach Main – Spessart übernommen.

Besondere Eignung der Fahrer

Eine besondere Eignung, Ausrüstung und Ausbildung müssen die Motorradretter mitbringen und absolvieren. So ist z.B. ein jährliches Fahrsicherheitstraining auf der schweren Einsatzmaschine Pflicht, um auch mit potentiell stressigen und schwierigen Situationen, so z.B. das Fahren mit Blaulicht und Martinshorn, sicher umgehen zu können.

Die Aufgaben des flexiblen Rettungsmittels sind breit gefächert, so ist es eine sinnvolle Ergänzung bei der Suche nach vermissten Personen, beim Erreichen von Unfallstellen, vor welchen sich bereits Staus gebildet haben und noch keine Rettungsgasse für die größeren Rettungsfahrzeuge freigehalten oder geschaffen wurde.

Eilige Arzneimittel oder gar Blutkonserven

Eilige Arzneimittel oder gar Blutkonserven können schnell den Empfänger erreichen. „Hier im Kreis unterstützen wir bei der jährlichen Motorradtour des Landrates, Radrennen und bei Motorradtouren der Mainfränkischen Werkstätten, bei welchen es gehandicapten Menschen ermöglicht wird das Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit auf dem Motorrad zu genießen.“

Zum Saisonstart wurde die bisherige Einsatzmaschine, durch ein moderneres Motorrad, welches vorher bei der Polizei in Freiburg in Betrieb war, in Eigenleistung der beiden Motorradretter Werner Wawok und Andreas Wirth, sowie der Unterstützung eines BMW Motorradhauses in Buchen, für das neue Einsatzgebiet beim Roten Kreuz fit gemacht.

In Zukunft steht noch die Umrüstung auf Digitalfunk an, um eine sichere Kommunikation und Einsatzabwicklung zu gewährleisten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des BRK Kreisverband Main Spessart.

Text: Andreas Wirth / Fotos: Jonas Pröschel

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