Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Jugendgroßübung in Sommerhausen

Über 100 Jugendliche aus 8 Feuerwehren

SOMMERHAUSEN. Über 100 Jugendliche aus 8 Feuerwehren nahmen an einer Großübung im Schloss Sommerhausen teil. Von der Brandbekämpfung bis zur technischen Hilfeleistung war trotz Regenfälle für jeden Jugendlichen ordentlich Aktion geboten.

Unter Aufsicht der Jugendbetreuer und aktiven Feuerwehrkräften meisterten die jungen Anwärter jedes Szenario.

Zahlreiche Übungsszenerien

Während im Hof des Schlosses eine Gruppe bei der technischen Rettung hydraulisches Rettungsgerät mit Spreizer und Schere, sowie einen Mehrzweckzug zum Einsatz bringen musste, um die in einem PKW eingeschlossenen und unter einer Gitterbox eingeklemmten „Verletzten“ zu retten, wurde der angenommene Brand in der Kelterhalle mit vier Strahlrohren bekämpft.

Das Wasser wurde dabei über einige Schlauchlängen von Hydranten zum Übungsobjekt herbei gefördert.

Alle Hände voll zu tun

Alle Hände zu tun hatten die Feuerwehranwärter bei der Suche der vermissten und verletzten Übungsdarsteller, die in der Kelterhalle hinter allerlei Möbel und Dekomaterial Schutz vor dem „Feuer“ gesucht hatten. Einige Zeit verging, bis alle gefunden und mittels Krankentragen, Rettungsbrettern und Tragetüchern zur Verletztensammelstelle gebracht waren.

Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Heiko Drexel aus Geroldshausen, Kreisjugendwart Dominik Olbrich aus Gerbrunn und Abschnittsjugendwart Christian Müller aus Frickenhausen konnten schließlich alle 24 vermissten, verletzten Personen gefunden und gerettet werden.

Stellvertretende Landrätin Frau Haupt-Kreutzer und neuer Kreisbrandrat Michael Reitzenstein aus Rimpar verschafften sich als Zuschauer einen sehr positiven Eindruck von der Jugendgroßübung. Reitzenstein betonte, dass Zweck dieser Übung neben dem Erlangen von feuerwehrtechnischen Grundkenntnissen, insbesondere die Gemeinschaft und der Team-Gedanke unter den Jugendlichen sei.

Teamarbeit lernen

Schon in der Jugendfeuerwehr können die Mädels und Jungs lernen, dass Feuerwehr nur im Team erfolgreich funktioniert. Auch wenn die Aufgabe des Strahlrohrführers unter den Jugendlichen sicher beliebter als das Ausrollen der Schläuche von der Wasserentnahme zum Verteiler über mehrere 100 Meter ist, wird bei solch einer Übung klar, dass der Strahlrohrführer seine Aufgabe nicht erfolgreich erledigen kann, wenn kein Wasser aus den Schläuchen kommt.

Viel Lob für die Organisation

Nach Dankesworten von Kreisbrandinspektor Heiko Drexel und Kreisjugendwart Dominik Olbrich für die engagierte Mitarbeit aller Jugendlicher, aller aktiven Helfer und für die Vorbereitung durch die Jugendwarte in den Feuerwehren, traf man sich im Anschluss der Übung an der Dreschhalle zu einem gemeinsamen Grillfest.

Eingesetzte Kräfte in Sommerhausen:

  •  Freiwillige Feuerwehr Sommerhausen
  •  Freiwillige Feuerwehr Winterhausen
  •  Freiwillige Feuerwehr Erlach
  •  Freiwillige Feuerwehr Kleinochsenfurt
  •  Freiwillige Feuerwehr Ochsenfurt
  •  Freiwillige Feuerwehr Goßmannsdorf
  •  Freiwillige Feuerwehr Frickenhausen
  •  Freiwillige Feuerwehr Eibelstadt
  •  Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein Land 3 (ab 17.4.2016 Kreisbrandrat Land 1)
  •  Kreisbrandinspektor Heiko Drexel Land 2
  •  Kreisbrandmeister Dieter Schöll Land 2/3
  •  Kreisbrandmeister Jürgen Deppisch Land 2/2
  •  Kreisjugendwart Dominik Olbrich Land 1/2
  •  Abschnittsjugendwart Christian Müller
  •  Fachberater Öffentlichkeitsarbeit Dirk Wiesner Land 1/7
  •  Freiwillige Feuerwehr Gerbrunn (Unfalldarsteller)

Weitere Informationen und Fotos unter www.kfv-wuerzburg.de.

Text: Dirk Wiesner (Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit Kreisbrandinspektion)

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