Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Trickbetrüger am Telefon: Anrufer erneut aktiv

Senioren und Angehörige reagieren richtig

UNTERFRANKEN. Erneut haben im Laufe des Freitags Trickbetrüger versucht Senioren um ihr Erspartes zu bringen. In allen Fällen täuschten die Täter am Telefon ein Verwandtschaftsverhältnis vor und forderten bis 25.000 Euro für ein Immobiliengeschäft. Die Polizei warnt weiterhin vor der dreisten Masche der Betrüger.

6.000 Euro für Eigentumswohnung

Gegen 13.00 Uhr klingelte das Telefon bei einer 86-jährigen Würzburgerin. Der Anruferin gelang es zwar zunächst vorzutäuschen, dass sie die Freundin des Enkels sei. Als sie aber 6.000 Euro für eine Eigentumswohnung forderte, erkannte die Seniorin den Betrugsversuch und legte auf.

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Falscher Bankmitarbeiter

Gleich mehrfach versuchten es die Täter im Laufe des Freitagvormittags bei einer Rentnerin im Würzburger Stadtteil Lindleinsmühle.

Zunächst gab sich eine Frau als Schwiegertochter aus und bat um 10.000 Euro für eine Eigentumswohnung. Als die Angerufene verneinte, meldete sich kurze Zeit später ein angeblicher Bankmitarbeiter und gab an, dass dem Konto der Seniorin 10.500 Euro gutgeschrieben worden seien. Aber auch darauf fiel die Angerufene nicht herein und tätigte keine Abhebung.

Betrug aufgeflogen

Im Schweinfurter Stadtteil Deutschhof brachte eine Straftäterin unter Vortäuschens sie sei die Nichte des Angerufenen diesen dazu, 2.000 Euro bei seiner Bank abzuheben. Vor der Geldübergabe telefonierte der Rentner allerdings mit der tatsächlichen Verwandten und der Betrug flog auf.

Bitte der Polizei

Die immer wieder der Polizei gemeldeten Fälle zeigen, dass die Betrüger weiterhin aktiv sind. Vorliegend ist jedoch festzustellen, dass die Angerufenen und vor allem auch deren Umfeld sensibilisiert waren und richtig reagierten, so dass kein Schaden entstand.

Die Polizei bittet weiterhin darum, dass sich Rentnerinnen und Rentner sowie deren Angehörige mit dem Phänomen vertraut machen, darüber reden, aufklären, um den Straftätern weiterhin keine Chance zu geben.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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