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Schweiß im Büro: Wenn der Kollege müffelt

Büroalltag: Mief

Im Arbeitsalltag ist man meistens acht oder mehr Stunden mit den lieben Kollegen zusammen – in kleinen Büroräumen kommt man sich mit unter recht nah. Und nicht jeder duftet nach Blumen oder einer leichten Meeresbrise – um es auf den Punkt zu bringen: ein Kollege stinkt. Dies ist eine sehr unangenehme Situation, zum Einen möchte man niemanden verletzen oder kränken, zum Anderen will man seiner Nase wieder etwas Erholung gönnen. Also was machen, wenn der Körperduft des Mitarbeiters unerträglich wird?

Nur lästern ist nicht fair

Über den Schweiß regulieren wir unsere Körpertemperatur. Hierbei entstehen zum Teil sehr penetrante Gerüche. Werden diese Gerüche mit ins Büro gebracht, leiden die Kollegen darunter. Was sollte in diesem Fall unternommen werden? Sollte man das Thema ansprechen, einen Wink mit dem Zaunpfahl geben oder vielleicht doch besser ignorieren?

Ignorieren müsst Ihr dies nicht, schließlich ist es für Euch eine starke Belästigung. Allerdings solltet Ihr darauf verzichten, Deodorants oder Hygienesets auf den Tisch zu stellen oder zu verschenken. Derartige Anspielungen werden entweder nicht verstanden oder lassen vermuten, Ihr möchtet Euch über Euren Mitarbeiter lustig machen oder ihn bloß stellen.

Diskretes Gespräch

Die beste Methode, das Problem anzugehen, ist ein offenes Gespräch. Geht dabei allerdings nicht zu forsch vor. Seid behutsam – aber ehrlich. Auf keinen Fall solltet Ihr dem Kollegen vorwerfen, dass er stinkt. Auch eine mangelnde Körperhygiene zu unterstellen, ist fehl am Platz. Schließlich kann es für den Schweißgeruch verschiedene Gründe geben, zum Beispiel medizinische Ursachen.

Sprecht das Thema ebenso nicht vor versammelter Mannschaft an, sondern sucht Euch einen geeigneten Zeitpunkt unter vier Augen. Bleibt respektvoll und äußert Eure Wertschätzung des Gegenübers, aber verdeutlicht Euren Wunsch auf eine Änderung. Auf keinen Fall solltet Ihr erwähnen, dass andere Kollegen auch unter dem Geruch leiden. Damit suggeriert Ihr dem Ertappten, es wurde bereits im Kollegenkreis über ihn und seinen Duft gesprochen, oder gar gelästert.

Mut zur Wahrheit

Jemanden zu sagen, man fühle sich durch seinen Geruch belästigt, ist immer eine heikle Angelegenheit. Viele trauen sich nicht, den unangenehmen Körpergeruch anzusprechen und leben lieber mit dem „Stinker“. Allerdings tut man dem Kollegen damit ebenfalls nichts Gutes, denn man nimmt ihm die Chance etwas zu ändern. Oft nimmt man seinen eigenen Schweiß nicht wahr – zumindest bedeutend geringfügiger als die Umwelt. Daher sind die Personen zum Teil dankbar darauf aufmerksam gemacht zu werden, da sie so etwas gegen den starken Geruch unternehmen können.

Geht doch einmal von Euch aus – würdet Ihr wissen wollen, wenn Ihr unangenehm für die Kollegen riecht? Also Mut zur Wahrheit, am Ende profitieren beide Seiten davon. Gleiches gilt übrigens auch für Mundgeruch oder Käsefüße.

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