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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

So steigen Eure Chancen auf eine Gehaltserhöhung

Mehr Geld

Gegen mehr Gehalt sollte kaum jemand etwas einzuwenden haben. Geld allein macht nicht glücklich, aber etwas mehr davon ist eben auch nicht verkehrt. Ihr könntet ein paar extra Arbeitsstunden einlegen oder auf einem der Würzburger Flohmärkte Euren Kram gegen Bares anbieten. Allerdings wäre es viel schöner, einfach für die gleiche Arbeit mehr Geld zu erhalten! Das heißt Ihr fragt Euren Vorgesetzten nach mehr Stundenlohn. Kann kniffelig werden, muss es aber nicht. Wir haben einige Tipps für Euch.

Nein nein nein

Zuerst einige Dinge, die Ihr auf keinen Fall machen solltet. Selbstverständlich: höflich, nicht gierig, nicht drei Monate nach Berufseinstieg oder der letzten Gehaltserhöhung. Ja, die Welt ist ungerecht und ja, manche Kollegen mögen Eurer Meinung nach überbezahlt sein. Nein, das solltet Ihr nicht als Argument anführen! Außerdem sollte so ein Gespräch nicht zwischen Tür und Angel stattfinden. Vereinbart einen Termin.

Weder Maus noch Elefant

Geht nicht auf gut Glück in die Verhandlung. Vorbereitung ist wichtig. Dafür solltet Ihr Euren genauen Lohn parat haben und mögliche Argumente sowie Reaktionen in Gedanken durchspielen. Informiert Euch über übliche Gehälter in Eurer Branche und Region. Formuliert bei dem Gespräch klar was Ihr wollt. Das Mittelmaß zwischen bestimmt und zurückhaltend ist entscheidend. Seid keine Maus, aber auch kein Elefant im Porzellanladen.

Typische Reaktionen

„Dann kommen alle und wollen mehr Geld!“ – Beruft Euch auf besondere Stärken, die Ihr im Beruf einsetzen könnt und betont Euren Wert. Dabei solltet Ihr allerdings nicht die Leistung Eurer Kollegen niedermachen. Des Weiteren solltet Ihr das Thema generell klein halten. So könnt Ihr dem Chef Diskretion zusichern. „Sie haben ja Recht, aber momentan…“ – Hakt nach und fragt nach Gründen für das Zögern und ob es an Mängeln Eurer Arbeit liegt. Wenn die Diskussion hier tatsächlich versiegt, vereinbart direkt einen neuen Termin. Dann sieht die momentane Lage eventuell anders aus und Ihr habt Chancen auf mehr Geld.

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Ruhig Blut

„Also nach diesem Vorfall vor vier Monaten kann ich das wirklich schwer glauben.“ Oder so ähnlich. Manche Menschen sind nachtragender als andere. Dazu kommt, dass Vorgesetzte sich hinter solch einem Vorwand gerne verstecken möchten. Reagiert ruhig und weist ihn darauf hin, dass der besagte Vorfall von Euch entschärft wurde, Ihr den verärgerten Kunden doch besänftigen konntet oder den Auftrag gerettet habt. Sollte tatsächlich ein Fehlverhalten Eurerseits vorgelegen haben, betont wie gut Ihr aus diesem Fehler gelernt habt.

Ausgang der Diskussion

Wenn die Verhandlung erfolgreich war, haltet das Ergebnis auf jeden Fall schriftlich fest. Das verhindert Missverständnisse und Rückzieher. Danach solltet Ihr alle nötigen weiteren Schritte zügig in die Hand nehmen, um Eure Forderung tatsächlich zu realisieren. Ging es nicht wie erhofft aus, fragt nach Gründen. Lasst Euch nicht entmutigen und versucht es nochmal. Allerdings sollten die Abstände zwischen den Versuchen nicht zu knapp sein.

Job wechseln

Solltet Ihr weiterhin unzufrieden sein, lohnt sich eventuell ein Jobwechsel. Natürlich ist es entscheidend, keine unrealistischen Ansprüche und Vorstellungen zu haben. Allerdings kann ein Tapetenwechsel gut tun und Euch weiterhelfen. Vielleicht wird Euch durch die gescheiterte Gehaltsverhandlung bewusst, dass Ihr in diesem Unternehmen auf der Stelle tretet. Laut Statista ist ein Jobwechsel nicht ungewöhnlich. Ganze 66% der Deutschen gaben 2015 in einer Umfrage an, bereits ein bis fünf Mal den Beruf gewechselt zu haben.

Jobs in und um Würzburg

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