Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Lkw-Unfall auf der A3: Zeitweise Vollsperrung

Insgesamt vier beteiligten Sattelzüge

WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 mit insgesamt vier beteiligten Sattelzügen ist am Donnerstagvormittag eine Person verletzt worden. Der Verkehr wird über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zeitweise war die Richtungsfahrbahn Nürnberg komplett gesperrt.

Situation zu spät erkannt

Kurz vor 11.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Nürnberg, kurz vor der Anschlussstelle Heidingsfeld, ereignet. Aufgrund der Baustelle geriet der Verkehr dort auf der rechten Fahrspur ins Stocken. Ein 56-Jähriger am Steuer eines slowenischen Sattelzugs erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf ein vorausfahrendes Gespann mit rumänischer Zulassung auf. Dieses wurde durch den Aufprall noch auf den Auflieger einer weiteren Sattelzugmaschine mit deutscher Zulassung geschoben.

Nur einen Augenblick später kam es dann noch zu einem Folgeunfall, bei dem ein slowakisches Gespann auf den in den ersten Unfall verwickelten slowenischen Sattelzug auffuhr.

Lediglich der 56-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt. Er kam mit dem Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind die Verletzungen des Mannes nicht lebensbedrohlich. Alle anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Nach dem Verkehrsunfall war nur noch das deutsche Gespann fahrbereit. Die anderen drei Sattelzüge mussten abgeschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe an allen beteiligten Fahrzeugen wird wohl mehrere zehntausend Euro betragen.

Neben mehreren Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried waren auch zwei Rettungswägen, ein Notarzt sowie die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Kist wegen ausgelaufener Betriebsflüssigkeit im Einsatz.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten wird der Verkehr durch die Einsatzkräfte vor Ort an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Für die Dauer von knapp 30 Minuten war die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett gesperrt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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