Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Mordprozess im Fall „Rebecca“ beginnt

Grausame Tat

ASCHAFFENBURG. Diese grausame Tat hatte bundesweit für Aufregung und Bestürzung gesorgt. Am 13. Mai 2015 wurde die hochschwangeren Rebecca W. ermordet. Heute beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter in Aschaffenburg. Jens M. (32) ist wegen Mordes in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch an der 24-Jährigen angeklagt. Auch Benjamin E. (26), ein Bekannter des Angeklagten steht vor dem Landgericht Aschaffenburg. Er soll dabei geholfen haben.

Nach tagelanger Suche und der Ungewissheit über das Verschwinden von Rebecca, wurden die schlimmsten Befürchtungen war. Die 24-Jährige und ihr ungeborenes Kind einige Tage nach ihrem Verschwinden in einem Industriegebiet in Großostheim-Ringheim tot aufgefunden. In einer Garage. Bereits drei Tage nach der Tat wurden Jens M. und Benjamin E. festgenommen.

Mord und Abbruch einer Schwangerschaft in einem besonders schweren Fall

Die Ermittlungsrichterin erlies Haftbefehl gegen den damals 31-Jährigen Ex-Freund der Getöteten, wegen des Verdachts auf Mord und Abbruch einer Schwangerschaft in einem besonders schweren Fall erlassen. Gegen seinen Bekannten wurde Haftbefehl wegen Beihilfe erlassen soll dem Hauptangeklagten geholfen haben, indem er ihm ein Auto zur Verfügung stellte. Auch sollte er Jens M. ein Alibi geben und dabei helfen, die Leiche zu verstecken.

Vieles spricht dafür, dass der verheiratete Jens M. die 24-Jährige Rebecca getötet hat, um zu verhindern, dass er Unterhalt für das Kind zahlen muss und seine Ehefrau von seiner Affäre erfährt. Rebecca wurde mit den Händen und mit Kabelbindern erwürgt. Er soll die Tat geplant und auch später so umgesetzt haben. Durch die Tat starb auch das ungeborene Kind. Zwei Wochen später wäre der Geburtstermin gewesen.

Jens M. droht eine lebenslange Haftstrafe.

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