Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schuhgeschäft und Fahrradladen aufgebrochen

Täter gehen jeweils leer aus

WÜRZBURG. In den vergangenen Tagen haben sich Einbrecher gewaltsam Zutritt zu zwei Geschäften in der Würzburger Innenstadt verschafft. In einem Schuhladen machte der Täter am Wochenende keine Beute und am Dienstagmorgen verhinderte ein aufmerksamer Zeuge den Abtransport von Fahrrädern aus einem Fachgeschäft. Die Kripo Würzburg ermittelt und sucht Zeugen.

In der Zeit zwischen Samstag, 19.05 Uhr, und Montag, 08.00 Uhr, ist ein Unbekannter in ein Schuhgeschäft in der Domstraße eingedrungen. Der Täter hebelte von einem Flachdach aus eine Terrassentüre auf und gelangte so in den Lagerraum des Ladens. Auch die Tür zu Büroräumen wurde gewaltsam geöffnet, so dass insgesamt Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro entstand. Der Einbrecher entwendete nichts und flüchtete unerkannt vom Tatort.

Scheibe eingeschlagen

Am Dienstagmorgen um 03.00 Uhr fiel einem Zeugen nahe der Raiffeisenstraße auf, dass zwei Männer mehrere Fahrräder über die Bahngleise tragen. Der Zeuge verständigte die Würzburger Polizei, die sich sofort mit mehreren Streifen auf den Weg zur Tatörtlichkeit machte. Die Täter flüchteten noch vor Eintreffen der Polizei und die rasch eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Einbrecher eine Scheibe des Fahrradgeschäftes in der Raiffeisenstraße eingeschlagen hatten. Anschließend trugen sie etwa 30 hochwertige Zweiräder aus dem Laden und stellten sie im Bereich der Bahngleise zur Abholung bereit. Da die die Männer den Zeugen offenbar bemerkt hatten und in der Folge vor der Polizei flüchteten, mussten sie die Fahrräder zurück lassen. Der entstandene Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf rund 2.000 Euro belaufen.

Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun auch auf Hinweise von Zeugen, die zur Tatzeit möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise bitte an Tel. 0931/457-1732.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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