Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Anti-Terror-Demo in der Innenstadt

Stationäre Demonstration in Würzburg

WÜRZBURG. Am Freitagnachmittag ist eine stationäre Versammlung am Würzburger Marktplatz mit rund 50 Teilnehmern durchgeführt worden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt war mit Unterstützungskräften im Einsatz, um die Demonstration zu betreuen. Die Polizei war auch aufgrund der Einsatzlage am Osterwochenende in Aschaffenburg lageangepasst bereits im Vorfeld mit einer verstärkten Anzahl von Einsatzkräften vor Ort.

In der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr hatten sich rund 50 Demonstrationsteilnehmer am Marktplatz zu einer stationären Kundgebung eingefunden. Die Veranstaltung war im Vorfeld bei der Stadt Würzburg als zuständige Versammlungsbehörde von einem türkischen Staatsangehörigen aus dem Landkreis Würzburg angezeigt worden. Unter dem Motto „Demo gegen Terror“ fanden sich die Menschen vor Ort zusammen.

Neben Beamten der Bereitschaftspolizei Würzburg waren auch Einsatzkräfte der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg vor Ort. Zielrichtung des polizeilichen Handelns war die ordnungsgemäße Durchführung von Versammlungen in neutraler Form zu gewährleisten.

Verbotenes Plakat

Etwa 20 Gegendemonstranten hatten sich um die Absperrung versammelt und lautstark protestiert. Ein Mann aus den Reihen der Gegendemonstranten zeigte im Verlauf ein Plakat mit einer Abbildung, die nach dem Vereinsgesetz verboten ist. Im Rahmen der vorläufigen Festnahme kam es zu einem leichten Gerangel zwischen Polizeibeamten und den Gegendemonstranten. Gegen den Mann wird jetzt wegen eines Vergehens nach dem Vereinsgesetz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Ein Mann aus den Reihen der Demonstranten hatte ein Messer bei sich. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes nach dem Versammlungsgesetz ermittelt.

Im Bereich der Karmelitenstraße sind Gegendemonstranten nach der Versammmlung abwandernden Versammlungsteilnehmer aggressiv gegenübergetreten. Hier schritten Polizeibeamte kurzfristig ein, um ein Aufeinandertreffen zu verhindern.

Gegen 16:45 Uhr war der Polizeieinsatz beendet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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