Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nötigung und Verkehrsgefährdung durch Hochzeitsgesellschaft

Rücksichtslos fahrender Hochzeitskonvoi

ASCHAFFENBURG. Am Nachmittag des Ostersamstags, kurz nach 14 Uhr, gingen mehre Hinweise über einen rücksichtslos fahrenden Hochzeitskonvoi bei der Polizei ein, der mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung von Rotlicht zeigenden Ampeln durch die Innenstadt fuhr.

Frau fast angefahren

An den Fahrzeugen würden türkische Fahnen hängen. Auch wurde eine Fußgängerin, welche die verkehrsberuhigte Frohsinnstraße überqueren wollte, beinahe von einem silbernen Mercedes Cabrio, der mit hoher Geschwindigkeit von der Weißenburger Straße kommend in die Frohsinnstraße einfuhr, angefahren.

Sie konnte sich nur mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen und erlitt dabei einen Schock.

Verkehr bis zum Stillstand abgebremst

Im Verlauf der rücksichtlosen Fahrt bremste der Konvoi den Verkehr auf der Ebertbrücke bis zum Stillstand ab. Die Insassen des Cabrios stiegen aus und schossen, wie sich später herausstellte, mit einer Schreckschusspistole, mehrfach in die Luft und tanzten auf der Straße.

Im Zuge der Fahndung konnte das Tatfahrzeug wenig später auf dem Parkplatz im Schönbusch zusammen mit einer größeren Personengruppe, bestehend aus einer türkischen Hochzeitsgesellschaft, festgestellt werden.

Schusswaffe sichergestellt

Den 25-jährigen Fahrer, der nicht im Besitz eines Waffenscheins war, konnte die Polizei ermitteln. Die Schusswaffe konnte im Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Die Insassen wurden zu weiteren Vernehmungen und Maßnahmen zur Dienststelle verbracht.

Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung sowie eines Vergehens nach dem Waffengesetz wurden eingeleitet. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt.

Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer die durch den Hochzeitskonvoi gefährdet wurden, werden gebeten sich mit der Polizei Aschaffenburg unter der Ruf-Nr. 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

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