Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Würzburger Kickers gewinnen Testspiel gegen Fürth

Hollerbach sehr zufrieden mit Test

Die Würzburger Kickers haben das Drittliga-freie Osterwochenende für einen Test bei der SpVgg Greuther Fürth genutzt. Das Team von FWK-Cheftrainer Bernd Hollerbach kam am Gründonnerstag vor rund 300 Zuschauern am „Sportzentrum Kleeblatt“ gegen den aktuellen Zweitliga-Siebten zu einem 2:1 (0:1)-Erfolg. Richard Weil per Strafstoß (66.) sowie Adam Jabiri (87.) trafen für die Unterfranken, Ante Vukusic hatte die SpVgg in Führung gebracht. Die Würzburger hatten insgesamt 18 Akteure im Einsatz, bei den Kleeblättern waren es am Ende 19 Profis. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Test heute. Das Ergebnis ist zweitrangig, aber ich denke, dass wir hier ein ordentliches Spiel gemacht haben“, sagte Hollerbach: „Wir wollen uns immer mit Besseren messen, wir wachsen mit solchen Spielen. Wir haben uns gut verkauft.“

Im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen die Kölner Fortuna vor sechs Tagen starteten die Rothosen in Fürth mit zwei Veränderungen in der Anfangsformation: Für Rico Benatelli, der aufgrund seiner fünften Gelben Karten beim nächsten Auswärtsspiel am 2. April gegen den VfL Osnabrück eine Zwangspause einlegen muss, begann Peter Kurzweg. Den erkrankten Nejmeddin Daghfous ersetzte Dániel Nagy auf der zentralen Position im Mittelfeld der Gäste.

Von Beginn an sehenswerte Partie

Von Beginn an entwickelte sich eine sehenswerte Partie. Die erste Möglichkeit verbuchten die Kleeblätter nach einer knappen Viertelstunde, als Ante Vukusic nach einer Flanke frei am Elfmeterpunkt auftauchte, doch Kickers-Keeper Robert Wulnikowski parierte. Vukusic war es, der nach 30 Minuten die Fürther Führung markierte, indem er Wulnikowski umspielte und aus spitzem Winkel den Ball über die Linie brachte. Vier Minuten darauf hatte Dániel Nagy den Ausgleich auf dem Fuß. Doch den Schuss des Ungarn wusste SpVgg-Schlussmann Mark Flekken mit den Fingerspitzen noch zur Ecke abzuwehren. „Wir hatten gut begonnen, bekamen nach einer halben Stunde aber etwas Probleme. Fürth hatte da das Tempo etwas angezogen, wir sind nicht schnell genug in unsere Positionen zurückgekommen. Dann bekommt man gegen gute Mannschaften seine Probleme“, sagte Hollerbach.

Zweiter Würzburg-Treffer in der 87. Minute

Nach dem Seitentausch waren es zunächst zwei Versuche aus der Distanz, die für Gefahr sorgten: Nagy prüfte Flekken (52.), auf der Gegenseite verfehlte Ronny Marcos den Kasten der Gäste (54.). In der 66. Minute entschied Referee Benjamin Cortus nach einem Foul an Dennis Russ auf Elfmeter. Diese Möglichkeit ließ sich Richard Weil nicht nehmen, verwandelte souverän ins von ihm aus gesehen linke Eck zum 1:1. Eine gute Viertelstunde vor dem Schlusspfiff war es Royal-Dominique Fennell, der eine Flanke vors Fürther Tor nur um Haaresbreite verfehlte, der Ball kam schließlich zu Emanuel Taffertshofer, dessen Schuss aber über das Kleeblatt-Gehäuse flog. Das war auch acht Minuten vor dem Ende so, als Taffertshofer nach einem Eckball an der Strafraumgrenze abzog.

In der 87. Minute dann aber schlug Joker Adam Jabiri noch einmal zu, besorgte Würzburgs zweiten Treffer, als er einen langen Ball von Paul Thomik abschirmte und den Ball stark behauptete, eher er aus knapp zehn Metern traf. „Wir haben in der zweiten Halbzeit ein klasse Spiel gemacht und die Partie ganz gut kontrolliert“, resümierte Hollerbach, dessen Team es nun in der Liga mit dem VfL Osnabrück zu tun bekommt: „Wir können sehr viel aus diesem Spiel mitnehmen. Gerade was das Tempo angeht. Es wird eine ähnlich schwierige Aufgabe, an der Bremer Brücke wird zudem die Hölle los sein, das kommt noch hinzu und darauf müssen wir uns einstellen.“

Dieser Artikel beruht auf Presseinformationen der Würzburger Kickers. 

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