Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Unsere 5 besten Orte für den Würzburg-Besuch

Was zeigt man dem Besuch in Würzburg?

Endlich Frühling in Würzburg – und wenn wir auch auf das Kaiserwetter bisweilen noch ein bisschen Warten müssen, die Temperaturen klettern doch schön langsam in die Höhe und die Sonne kämpft sich immer öfter durch die Wolkendecke. Das bedeutet natürlich auch die Hochsaison für Touris. Viele freuen sich, in den sonnigen Monaten Freunde und Verwandte in Würzburg begrüßen zu dürfen – aber dann stellt sich auch schon die Frage: Was zeige ich meinen Lieben von der Stadt? Wir haben 5 Orte für Euch, die einen Besuch wert sind. Doch es gibt natürlich noch viel mehr, daher: Wie immer in dieser Rubrik gilt, dies ist die Auswahl der Redaktionsmitglieder und über zusätzliche Tipps von Euch in den Kommentaren freuen wir uns ganz besonders.

Der Fürstengarten an der Festung

Eines der Aushängeschilder unserer schönen Stadt ist natürlich die Festung Marienberg. Ob vom Main oder sogar von der Autobahn – aus vielen Winkeln der Stadt und der Umgebung kann man sie betrachten. Ein Aufstieg – oder für die Faulen unter uns eine Auffahrt – lohnt sich aber auf alle Fälle. Denn dort oben kann man wunderbare Spaziergänge mit bester Aussicht auf die Stadt machen oder sich bei einer Burgführung über die historischen Hintergründe informieren. Ein besonderes Highlight an der Festung in den warmen Monaten ist der Fürstengarten. Eigentlich ist es mehr eine überdimensionale Terrasse, die wunderbar bepflanzt wird und von der man noch dazu einen der besten Ausblicke auf die Stadt hat. In den Monaten April bis Oktober hat der Fürstengarten von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Extra-Tipp: Wer schon weiter vorausplant und im Juli Würzburg besuchen möchte, für den sei das Festungsflimmern genannt. In toller Kulisse an der Festung mit Blick über die Stadt findet hier das beliebte Open-Air-Kino statt.

Die Residenz und eine Führung

Als UNESCO-Weltkulturerbe zählt die Residenz zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Deutschland – und ist damit ein Muss für alle Würzburg-Besucher. Selbst Hollywood hat sie für sich entdeckt und sie als Schauplatz für  „Die drei Musketiere“ gedreht. Obwohl sich auch ein Spaziergang durch den Hofgarten der Residenz zu jeder Jahreszeit lohnt, ist eine Führung zu empfehlen. Das architektonische Meisterwerk u.a. mit Einflüssen des Wiener Barock und des französischen Schlossbaus wurde unter der Regie des Würzburger Hofarchitekten Balthasar Neumann errichtet. Ein besonderes Kunstwerk ist das Deckenfresko von Giovanni Battista Tiepolo, dem sogar Google schon einmal ein Doodle gewidmet hat.

Extra-Tipp: Am 10.06.2016 und am 02.07.2016 findet im Zuge des Würzburger Mozartfests bei Schönwetter die Aufführung der Nachtmusik im Hofgarten der Residenz statt – ein Ereignis, bei dem Menschen, die keine Klassik-Fans sind, Gänsehaut bekommen!

Innenstadt und Nachtwächter-Führung

Bei einem Besuch Würzburgs darf die Innenstadt natürlich nicht außer Acht gelassen werden und hier gibt es jede Menge zu entdecken. Von der Alten Mainbrücke gelangt man am Vierröhrenbrunnen und am Grafeneckart vorbei, die Domstraße entlang, direkt zum Würzburger Kiliansdom. Auch den Oberen und Unteren Marktplatz mit der Marienkapelle und dem Falkenhaus sollte man sich nicht entgehen lassen, aber natürlich gibt es in der Innenstadt noch viel mehr zu entdecken.

Wer auf unterhaltsame Weise mehr über Würzburg erfahren möchte, der sollte sich das Original nicht entgehen lassen: eine Führung mit dem Würzburger Nachtwächter. Seit mehr als 20 Jahren führt er im Gewand des 19. Jahrhunderts Besucher durch die Innenstadt.

Extra-Tipp: Die Nachtwächter-Führung macht auch im wunderschönen Innenhof des historischen Weinhaus Stachel einen Halt, über diesen lässt sich historisch nämlich einiges erzählen. Hier lässt sich aber auch vorzüglich die fränkische Küche kosten, die man sich in Würzburg auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Natürlich gibt es aber noch viele weitere Lokalitäten, z.B. die traditionellen Weinstuben, auch „Bäcks“ genannt, der Ratskeller, die Alte Mainmühle, das Backöfele, das Lämmle und und und.

Der Gedenkraum zur Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945

Ein weiterer Ort in Würzburg, der bei vielen Menschen eine Gänsehaut auslöst. Auch wer sich beim Besuch der Stadt nicht unbedingt für die Historie interessiert, sollte dennoch schon einmal von den Folgen des 16. März 1945 in Würzburg gehört haben. Er gilt als der Tag der Zerstörung Würzburgs. Im Zeitraum von 21.20 Uhr bis 21.40 Uhr bombardierten Flieger der Royal Air Force die Stadt, zerstörten 89 % der Innenstadt und 5.000 Einwohner verloren ihr Leben.

Der Gedenkraum befindet sich im Grafeneckart und kann auch ohne Rathausführung besichtigt werden. Der Eingang befindet sich im Rathaushof gegenüber des Vierröhrenbrunnens auf der rechten Seite. Hier ist z.B. ein großes Modell der Stadt nach der Zerstörung aufgebaut.

Wein, Wein, Wein

Würzburg bzw. Franken ist für eines besonders bekannt, den Frankenwein – rund um dieses Gut kann man in Würzburg viel erleben. Man kann einen Weinkeller besuchen, bei Schönwetter auf der Alten Mainbrücke einen traditionellen Brückenschoppen genießen, eines der zahlreichen Weinfeste im Jahr besuchen, sich durch die verschiedenen Sorten und Lagen in den vielen Lokalen probieren und wer nicht gerne Wein trinkt, der kann einen Spaziergang durch die Weinberge machen. Besonders zu empfehlen ist hier der Stein-Wein-Pfad nördlich der Altstadt.

Auch das kleine Dorf Randersacker ist einen Besuch wert, hier sind viele Winzer ansässig, die zwischen Frühjahr und Herbst ihre Heckenwirtschaften öffnen. Hierhin kommt man am besten den Main entlang mit dem Rad, Inline Skates oder einfach zu Fuß. Der Weg ist zwar an schönen Tagen sehr voll, aber er führt an schönen Plätzchen, wie z.B. dem Graf-Luckner-Weiher vorbei.

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