Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Stille Tage: Tanzverbot an den Osterfeiertagen

Bewahrung des ernsten Charakters

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür: Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind laut Artikel 3 des Bayerischen Feiertagsgesetzes stille Feiertage, an denen strengstes Tanzverbot herrscht. Dabei sind jegliche öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen untersagt, außer sie bewahren den entsprechenden ernsten Charakter des Feiertags.

Besondere Strenge an Karfreitag

Besondere Strenge gilt an Karfreitag: Das Bayerische Innenministerium schreibt auf seiner Website, dass an Karfreitag „jede Art von Musikdarbietung in Räumen mit Schankbetrieb ausnahmslos verboten“ sind. Das Verbot beginnt an Gründonnerstag ab 2:00 Uhr, an Karfreitag und Karsamstag bereits um 0 Uhr, so will es das Gesetz.

Wenige Verstöße in Würzburg

Kontrolliert wird die Einhaltung des Gesetztes von der Polizei, die an diesen Feiertagen im Rahmen ihrer Streifentätigkeit besonders aufmerksam ist. Außerdem reagieren sie sofort auf Beschwerden und Meldungen. Jedoch gab es in Würzburg laut Angaben der Stadt kaum Verstöße in den letzten drei Jahren. Während im Jahr 2013 drei Fällen nachgegangen wurde, war es 2014 lediglich ein einziger Fall. 2015 stieg die Zahl der Vorfälle wieder auf drei.

Mindestens 400 Euro Bußgeld

Die Konsequenzen eines Verstoßes sind nicht ohne: Jeder Verstoß unterliegt einer Einzelfallprüfung und es folgen Verwarnungen und Geldbußen ab 400 Euro.

Weitere stille Feiertage sind laut Bayerischem Feiertagsgesetz:

  • Aschermittwoch
  • Gründonnerstag
  • Karfreitag
  • Karsamstag
  • Allerheiligen,
  • der zweite Sonntag vor dem ersten Advent als Volkstrauertag
  • Totensonntag
  • Buß- und Bettag
  • Heiliger Abend
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