Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Für den Ernstfall: Training im Brandübungscontainer

Training für Atemschutzgeräteträger

WÜRZBURG. In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Brandeinsätze am Einsatzaufkommen der Feuerwehren zurückgegangen. Das ist selbstverständlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig wird es dadurch – gerade für die jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden – immer schwieriger, die erforderliche Einsatzerfahrung zu gewinnen. Persönliche Erfahrungen sind aber außerordentlich wichtig, um Fehlentscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen zu vermeiden.

Gefahrensituationen richtig einschätzen

Das Innenministerium und der Landesfeuerwehrverband Bayern haben 1,2 Mio. Euro in einen feststoffbefeuerten Brandübungscontainer investiert und stellen diesen seit 2015 den bayerischen Feuerwehren zum üben von realitätsnahen Brandeinsätzen zur Verfügung. Durch die Verwendung von Holz entsteht die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung. Die Trainingseinheiten vermitteln unter anderem, wie Brandverläufe erkannt und Gefahrensituationen richtig eingeschätzt werden können.

Vom 15. bis 19. März 2016 nahmen 64 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Stadt Würzburg an der Ausbildung teil. Diese Ergänzung zur traditionellen Ausbildung gibt den Einsatzkräften also eine zusätzliche Handlungssicherheit. Für die Atemschutzgeräteträger ist diese Erfahrung wichtig, um im Ernstfall kritische Situationen sicherer erkennen und entsprechend reagieren zu können. Dadurch können Unfälle mit häufig schwerwiegenden Folgen verhindert werden. Die Ausbildung wurde durch erfahrene Ausbilderder Firma Dräger Safety AG & Co. KGaA durchgeführt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg / Berufsfeuerwehr Würzburg.

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