Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sattelzug kracht auf verunfallte Lkw

Zwei Fahrstreifen blockiert

WÜRZBURG. Glück im Unglück hatte ein Lasterfahrer, der am Donnerstagnachmittag auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Heidingsfeld mit Wucht auf zwei verunfallte Sattelzüge gekracht war. Der Mann blieb nahezu unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 60.000 Euro.

Auf stehende Lkw aufgefahren

Gegen 16:15 Uhr wechselte ein 47-jähriger Lkw-Fahrer etwa zwei Kilometer vor Heidingsfeld vom mittleren der drei Fahrstreifen auf den rechten und fuhr auf einen dort fahrenden Sattelzug auf. Er hatte die Geschwindigkeit des langsameren Fahrzeugs überschätzt. Die beiden 40-Tonner wurden dabei verhältnismäßig wenig beschädigt, waren aber nicht mehr fahrbereit und blieben stehen. Sowohl der Auffahrer als auch der 52-jährige Kontrahent blieben unverletzt.

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Ein ihnen nachfolgender 45 Jahre alter Brummifahrer erkannte die havarierten Fahrzeuge der Kollegen zu spät und krachte – leicht nach links versetzt – mit seinem Sattelzug auf die stehenden Fahrzeuge. Das Führerhaus der Zugmaschine wurde erheblich eingedrückt. Der Fahrer trug zum Glück nur eine Schramme an der Hand davon, die vor Ort verarztet werden konnte. Alle drei Sattelzüge, die zwei Fahrstreifen blockierten, mussten abgeschleppt werden.

Stau über mehrere Kilometer

Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus Würzburg und der Freiwilligen Feuerwehr aus Kist kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützten die Beamten der VPI Würzburg-Biebelried bei der Absicherung der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeleitet. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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