Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sympathische Aktion: Neue Kinderstimmen für Straba und Bus

Kinder sagen über 1.000 Haltestellen an

Seit dem 11. Dezember 2008 sagen in den Würzburger Straßenbahnen und den Bussen in Stadt und Landkreis Würzburg Kinderstimmen über 1.000 Haltestellennamen an. Geboren wurde die Idee in der Grundschule Heuchelhof, um die vormals eingesetzten nüchternen Computerstimmen zu ersetzen.

Bundesweit machte diese sympathische Aktion Schlagzeilen und wird nun für 155 Haltestellen in Würzburg (u.a. Hauptbahnhof mit den neuen Fernbusverbindungen), im Landkreis Würzburg (z.B. in Helmstadt und Rottendorf) sowie für ausgewählte Haltestellen im Landkreis Main-Spessart neu aufgelegt.

92 Kinder stellen ihre Stimmen zur Verfügung

Bei einem Termin in einer vierten Klasse und der Klasse 3aH der Leonhard-Frank-Grundschule am Heuchelhof zeichneten die WSB-Mitarbeiter Georg Seubert und Hanna Flockerzi die Kinderansagen auf. In der kommenden Woche findet noch ein weiterer Aufzeichnungstermin in zwei dritten Klassen der Grundschule Versbach statt. Insgesamt haben dann 92 Kinder aus vier Schulklassen ihre Stimmen zur Verfügung gestellt.

Georg Seubert zeigte den Kindern zu Beginn, dass man Stimmen nicht nur hören, sondern auch sehen kann. Danach verfälschte er zur Belustigung der Kinder die Stimmen, in dem er sie langsamer oder schneller ablaufen ließ oder rückwärts abspielte.
Die einzelnen Ansagen werden nun im Computer bearbeitet und in das RBL (rechnergesteuerte Betriebsleitsystem) bei der WSB eingepflegt. Darin werden die Daten aufbereitet und der gesprochene Text den Haltestellen zugeordnet.

Ab September 2016 zu hören

Nach dem Überspielen der Daten in den Bordrechner der Fahrzeuge werden die Haltestellen dann entsprechend angesagt. Sie sind voraussichtlich ab September 2016 in den Straßenbahnen und Bussen zu hören. Als Belohnung für ihre Mühen dürfen die Kinder eine Führung durch den Betriebshof der Würzburger Straßenbahn GmbH miterleben und dabei die verschiedenen Straßenbahnen, Werkstätten und die Leitstelle besichtigen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der WVV. 

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