Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Earth Hour in Würzburg – eine Stunde Dunkelheit

Würzburg macht mit bei weltweiter Klimaschutzaktion des WWF

Rund um den Globus gehen am 19. März um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der WWF Earth Hour werden tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen und unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschalten. Auch Würzburg ist in diesem Jahr wieder dabei und wird die Beleuchtung von Festung, Käppele, Dom und Rathaus abschalten, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Umweltreferent Wolfgang Kleiner bittet die Würzburgerinnen und Würzburger, sich ebenfalls zu beteiligen: „Mit der Earth Hour kann sich jeder stark machen für mehr Klimaschutz und einen lebendigen, artenreichen Planeten.“

Einmaliges Licht-Aus genügt nicht

Nach Angaben des WWF werden sich dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen. Wer auch mitmachen möchte, kann sich unter www.earthhour.wwf.de registrieren und u. a. Tipps für die eigene Earth Hour entdecken. Um die drängenden Probleme wie Klimawandel zu lösen, genüge ein einmaliges Licht-Aus jedoch nicht. So empfiehlt der WWF zum Beispiel, öfter mal das Auto stehen zu lassen oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte zu achten.

Von San Francisco bis Australien – ein globales Ereignis

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr zum neunten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mehrere hunderttausend Australier beteiligten sich an der ersten „Stunde der Erde“. Nur zwölf Monate später weitete sich die Aktion zu einem globalen Ereignis aus: Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern schalteten gemeinsam das Licht aus. In Deutschland wird die Earth Hour seit 2009 gefeiert. An der letzten Earth Hour nahmen rund 7.000 Städte in 162 Ländern teil. Rund um die Erdkugel gingen die Lichter weltberühmter Gebäude aus – wie zum Beispiel das Kolosseum in Rom oder die Golden Gate Bridge in San Francisco.

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