Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Drei Verletzte und langer Stau nach Unfällen auf A3

Sachschaden von rund 60.000 Euro

BEREICH WÜRZBURG. Am Dienstagnachmittag haben sich auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Wertheim/Lengfurt und Rottendorf in Richtung Frankfurt mehrere Unfälle ereignet bei denen insgesamt drei Personen verletzt wurden. Es entstanden lange Kolonnen, die sich fast bis zum Biebelrieder Kreuz aufstauten. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 60.000 Euro.

Starke Verkehrsbehinderungen

Kurz nach 13:00 Uhr hatten sich im Baustellenbereich auf Höhe der Rastanlage Würzburg ein Kleintransporter und ein Sattelzug touchiert. Der Schaden war nicht hoch, Verletzte gab es nicht. Jedoch blockierten die Fahrzeuge kurze Zeit den rechten Fahrstreifen, wodurch sich sofort ein Rückstau bildete.

Etwa eine Stunde später kollidierte zwischen Rottendorf und Randersacker ein Pkw-Fahrer beim Fahrstreifenwechsel seitlich mit einem Laster. Beide unverletzt gebliebenen Fahrer hielten auf dem rechten Fahrstreifen an. Es kam zu Behinderungen.

Gegen 15:00 Uhr krachte ein 56-jähriger Kraftfahrer etwa vier Kilometer nach Helmstadt mit seinem 40-Tonner auf einen stehenden Sattelzug. Obwohl das Führerhaus seiner Zugmaschinen dabei stark deformiert wurde, verletzte sich der Fahrer nur leicht. Der Fahrer des anderen Lasters blieb unverletzt. Während der Bergung der beiden Sattelzüge sperrte die Autobahnpolizei den rechten der drei Fahrstreifen bis gegen 18:00 Uhr ab.

Ungebremst ins Heck gekracht

Gegen 16:00 Uhr hatten sich die Fahrzeugkolonen bis zur Anschlussstelle Rottendorf aufgestaut. Ein 32-jähriger Pick-up-Fahrer bremste deshalb auf der linken der dreispurigen Fahrbahn bis zum Stillstand ab. Eine 71-jährige VW-Fahrerin erkannte dies zu spät und fuhr nahezu ungebremst in das Heck des schweren Fahrzeugs. Sie wurde dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt. Der 32-Jährige erlitt leichtere Verletzungen. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Die beiden verängstigten Haustiere der Seniorin, ein Hund und eine Katze, die im Fahrzeug dabei waren, wurden von Mitarbeitern eines Tierheims abgeholt und vorübergehend versorgt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT