Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Michael Reitzenstein wird neuer Kreisbrandrat

Neuer Kreisbrandrat

GÜNTERSLEBEN/ LKR. WÜRZBURG. Bei einer Dienstversammlung der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Würzburg und dem Leiter der Werksfeuerwehr wurde am Abend des 3. Märzes 2016 Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein aus Rimpar zum Nachfolger von Heinz Geißler als Kreisbrandrat gewählt.

Danke, Heinz Geißler!

Die Vertreter von 95 von 113 Freiwilligen Feuerwehren und der Leiter der einzigen Werksfeuerwehr im Landkreis Würzburg, Herr Trumpfheller von der WF Südzucker in Ochsenfurt waren der Einladung von Landrat Eberhard Nuss zur Dienstversammlung nach Güntersleben gefolgt.

Der derzeitige Kreisbrandrat Heinz Geißler muss mit Erreichen seines 63. Lebensjahres im April seinen aktiven Dienst bei der Feuerwehr beenden und damit auch sein Amt als Kreisbrandrat niederlegen.

Geißler stand in 21 Jahren seiner Amtszeit für Kontinuität und Kompetenz an der Spitze der Landkreisfeuerwehren. Sein Lebenswerk als Feuerwehrmann, soll, so Landrat Eberhard Nuss, beim Kreisfeuerwehrtag im Juni ausführlich gewürdigt werden.

Als staatliches Ehrenamt geführt

Der Landrat machte deutlich, dass der Kreisbrandrat auch in Zukunft als staatliches Ehrenamt geführt wird und staatliche Behörden zu einer Freistellung verpflichtet seien.

Regierungsrätin Franziska Gerlach die als Juristin Geschäftsbereichsleiterin für „Kommunales, Sicherheit und Verbraucherschutz“ am Landratsamt Würzburg ist, erläuterte der Versammlung das Wahlprozedere und skizzierte kurz die Aufgaben des Kreisbrandrates.

Auf die Frage von Landrat Eberhard Nuss in die Versammlung nach Vorschlägen für den neuen Kreisbrandrat wurde als einziger Kandidat Michael Reitzenstein vorgeschlagen. Der Landrat bestätigte diesen Vorschlag und bat Reitzenstein um eine kurze Vorstellung.

Der 55-jährige derzeitige Kreisbrandinspektor im Bereich Nord/Ost des Landkreises Würzburg arbeitet hauptberuflich im Sachgebiet Lehrmittel der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Mehr Berufung als Beruf

Er sieht die Feuerwehr schon seit Beginn mehr als Berufung den als Beruf an. Im Ehrenamt ist er seit 32 Jahren aktiver Feuerwehrmann und hat er alle Stufen vom Jugendwart und stellvertretenden Kommandanten der Freiw. Feuerwehr Rimpar über den Kreisbrandmeister und aktuell Kreisbrandinspektor durchlaufen. Als Voraussetzung des neuen Amtes, machte Reitzenstein deutlich, muss eine Freistellung von seiner bisherigen Dienststelle bei der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg erfolgen.

Von 99 beim ersten Wahlgang abgegebenen Stimmen, waren 92 gültig. 64 davon fielen auf Michael Reitzenstein, der seine Wahl annahm und an die Anwesenden appellierte zusammenzuhalten, denn nur als Mannschaft könne Feuerwehr erfolgreich gestaltet werden.

Herzlichen Glückwunsch an Michael Reitzenstein zu seiner Wahl und viel Erfolg im neuen Amt!

Bericht und Fotos: Dirk Wiesner, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT