Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Das perfekte Dinner: die Franken-Woche im Überblick

Bocksbeutel, „Neigschmeckte“ und 3.000 Euro Siegprämie

Die perfekte Dinner-Woche in Franken verging wie im Flug – vom 29. Februar bis zum 04. März wurde die Franken-Edition der beliebten VOX-Kochshow jeweils um 19 Uhr im TV ausgestrahlt. Anne-Kathrin aus Waldbüttelbrunn sorgte an Tag 1 für ein leckeres Dinner, gefolgt von Lutz aus Oberickelsheim, Kristian aus Margetshöchheim, Sarah aus Würzburg und Bernhard aus Randersacker. Hier die fünf Abende nochmal im Überblick:

Tag 1 bei Anne-Kathrin

Neben Mausöhrlesalat, Frankischem Hochzeitsessen und Variation vom Lebkuchen gab es an Tag 1 eine interessante Geschichte von Winzer Bernhard, woher der Bocksbeutel seinen Namen hat – involviert waren dabei neben einem Mönch und dem Teufel in Ziegengestalt auch dessen Beutel.

Obwohl Anne-Kathrins stimmiges Menü auf keine negative Kritik traf, wurden am ersten Tag noch keine Höchstnoten vergeben. Lutz, Christian und Sarah vergaben jeweils eine 8, Bernhard eine 9. So darf sich Anne-Kathrin über 33 Punkte freuen, was sie zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wusste.

Tag 2 bei Lutz

An Tag 2 ging es für das perfekte Dinner nach Oberickelsheim zu Textil- und Grafikdesigner Lutz. Dieser kredenzte „fruchtigen Blattspinat-Salat mit gebackenem Ziegenkäse, Zimt-Croutons und Speck“, gefolgt von einem Frankenburger und zum Abschluss gab es Walnussküchlein mit Apfelhaube und Vanillesauce. Besonders das Hauptgericht entlockte seinen Gästen großes Lob und so war schnell vergessen, dass er bei der Vorspeise die Zimtcroutons vergaß. Gleich mehrere Mit-Köche lobten den Frankenburger als „perfekte Hauptspeise“.

In typisch fränkischer Manier wurde am Beispiel von Lutz, der ein gebürtiger Westfale ist, erklärt, was denn ein „Neigschmeckter“ sei. Winzer Bernhard präsentierte erneut seine Erzählkünste, während Lutz beteuerte, er fühle sich hier am wohlsten. Schließlich durfte sich der „neigschmeckte“ Lutz für sein Menü und seine Gastgeberqualitäten über 26 Punkte freuen. Von allen vier Gästen gab es jeweils 9 Punkte und so zog Lutz an Tag 2 vor auf den zwischenzeitlichen Platz 1.

Tag 3 bei Kristian

Nach Margetshöchheim ging es am Mittwoch zu Kieferchirurg Kristian. Er kochte unter dem Motto „Fränkisch modern“ Kürbissuppe und Pulled Pork in einer fränkischen Version mit Semmelknödel und Wirsing. Das Dessert von geeister Zitrus-Terrine und kleinem Schokokuchen rundete das Menü ab.

An allen Tagen und so auch an Tag 3 machte sich die tolle Stimmung zwischen den fränkischen Dinner-Kandidaten bemerkbar. Es wurde die Woche über viel gescherzt, gelacht und die fünf Kandidaten schienen als wären sie schon lange befreundet. Dass der Franke mürrisch sei, davon war hier keine Rede.

Nachdem Lutz „noch nie so eine gute Kürbissuppe“ gegessen hatte, das Pulled Pork stimmig und der Kern des Schokokuchens flüssig war, gab es auch für Kristian, so wie für Lutz, 36 Punkte. An diesem Abend wurde auch die erste 10 vergeben und zwar von Winzer Bernhard, dazu zweimal die 9 und eine 8.

Tag 4 bei Sarah

Am 4. Tag lud Sarah die anderen Hobbyköche in ihre WG nach Würzburg. Im Wein liegt die Wahrheit – das sagt nicht nur ein altes lateinisches Sprichwort, sondern auch das Küken der Woche Sarah mit ihrem Menü. Dieser zog sich demnach auch durch alle Gänge, vom Silvaner-Crémesüppchen über den „Zander mit Kartoffelhaube, Balsamico-Linsen und Weinschaum“ bis zur „Fränkische Lust in Rot und Weiß“, die sich als Weincréme und Beerentarte mit Nougatmousse herausstellte.

Zur Freude der Franken outete sich Kandidatin Sarah als richtige Faschingsnärrin, die 20 Kostüme besitzt und jedes Jahr richtig Fasching feiert. Nur ihren Prinzen habe die Faschingsprinzessin noch nicht gefunden. Mit Hilfe ihrer besten Freundin Laura erkochte sich Sarah an Tag 3 34 Punkte und den vorläufig zweiten Platz – mit zweimal 8 und zweimal 9 Punkten.

Tag 5 bei Bernhard

Das Finale der fränkischen Dinner-Woche fand bei Winzer Bernhard, der die ganze Woche über die anderen Köche und das Publikum mit seinen Anekdoten unterhielt, statt und zwar auf seinem Weingut in Randersacker.“Ich gewinne beim Dinner auf jeden Fall vier neue Freunde“, mit diesem Satz leitete Bernhard seinen perfekten Dinnertag ein. Dieses stand unter dem Motto „Jagd“ und es kam Selbstgemachtes und Selbsterlegtes auf den Tisch. Zunächst startete der Abend jedoch stimmungsvoll mit einer Weinprobe.

Neben Wildkraftbrühe, die mit über 30 Jahre altem Sherry verfeinert wurde, den der Winzer von einer Rucksacktour mit nach Hause brachte,  gab es bei Bernhard „Rehrücken im Kartoffelnest mit Wintergemüse“ und als Dessert Zwetschgenbrei mit Vanilleeis. Die Woche beschloss Bernhard mit 30 Punkten, was lediglich für den 5. Platz reichte.

Zwei Männer teilen sich den Sieg

Nun ist das Ergebnis nicht mehr schwer: Kristian und Lutz teilen sich mit ihren tollen Dinnern den 1. Platz und damit auch die Siegesprämie von 3.000 Euro. Dich gefolgt von Nesthäkchen Sarah, Betriebswirtin Anne-Kathrin und Winzer Bernhard. Harmonisch und in sichtlich toller Atmosphäre ging die fränkische Dinnerwoche zu Ende – über eine Neuauflage würden uns bestimmt nicht nur wir freuen. Seid Ihr auch Fans von „Das perfekte Dinner“?

Über “Das perfekte Dinner”

Die Idee hinter dem Format: Hobbyköche aus einer Stadt, die sich vorher nicht kennen, ermitteln, wer von ihnen der beste Gastgeber ist. Dazu laden sie sich mit selbst gestalteten Menükarten gegenseitig zum Essen ein. Jeder Kandidat serviert bei sich zu Hause ein Drei-Gänge-Menü plus Aperitif und die Gäste schauen ihm dabei auf die Finger. Dabei geht es nicht nur ums Essen. Die Mitstreiter bewerten den gesamten Abend – vom der Stimmung über die Dekoration bis hin zur Menüauswahl. Auch den Gastgeber prüfen sie auf Herz und Nieren: Hat er rechtzeitig nachgeschenkt? Kann er seine Gäste bei Laune halten? Und damit die Gäste nicht nur die kulinarischen Fähigkeiten ihres Gastgebers kennenlernen, dürfen sie sich nach der Vorspeise auch ein bisschen in seinen vier Wänden umschauen.

Für die Leistung des Gastgebers vergeben die Gäste am Ende eines jeden Dinnerabends dann bis zu 10 Punkte. Wie viele Punkte ein Gastgeber bekommt, wissen allerdings nur die Zuschauer. Die Kandidaten tappen bis zuletzt im Dunkeln. Erst am Ende der Woche, wenn das letzte Dinner verspeist ist und jeder einmal Gastgeber war, erfahren die Hobbyköche, wer von ihnen der Beste war. Dem Sieger winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Dieser Artikel enthält Presseinformationen von ITV Studios Germany GmbH. 

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